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News 82 - Links Sterben

homePublikationennewsletterNews 82|02|2009Links › Sterben

Frau Dr. Monika Renz ist Lehrerin, Musiktherapeutin, Psychologin, Psychotherapeutin und Theologin und leitet die Psychoonkologie am Kantonsspital St. Gallen. Sie begleitet schwerkranke und sterbende Menschen. Auf ihrer Website finden Sie Interviews und Texte, Veranstaltungen / Vorträge / Seminare / Kurse, Veröffentlichungen und Projekte.

lernundenter: Ursprünglich wollten wir Ihnen den Text von Monika Renz ‹Leben lernen - Sterben lernen› empfehlen. Wie so häufig bei der Webarbeit: beim nochmaligen Überprüfen der Links einige Tage vor Publikation des Newsletters war der Text leider nicht mehr auf der Website von perspectiva herunter zu laden. Das Referat ist erhältlich - zusammen mit allen allen Texten der ‹Basler Psychotherapietage - dem Wesentlichen auf der Spur› gegen Bezahlung auf ‹Hörsignale›. Auf der Website von Frau Monika Renz finden interessierte Menschen verschiedene Zugänge zum Thema ‹Leben lernen - Sterben lernen› und Möglichkeiten, sich mit dem Sterben auseinander zu setzen.

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Sibylle Kathriner stellt in ihrem Blog palliativpflege die Abschlussarbeit Höhere Fachausbildung in Pflege Stufe 1 von Seraina Stauffer (PDF 214 KB) vor. Die Autorin stellt die Angehörigen von Sterbenden in den Vordergrund, die sonst eher nur am Rande wahrgenommen werden. Angehörige sind einerseits Herausforderung für Pflegende und andererseits Ressource für sterbende Menschen, wenn sie Unterstützung von Pflegenden erfahren.

Eine fachgerechte Begleitung der Angehörigen ist nur möglich, wenn ihre psychosozialen Probleme und ihre Bewältigungsstrategien den Begleitern, also uns Pflegenden bekannt sind. Dies braucht Zeit und Geduld, das braucht Wissen um Sterbe- und Trauerprozesse, das braucht die Fähigkeit einer gezielten Wahrnehmung.

Seraina Stauffer beschreibt die Sterbephasen (Kübler-Ross) und entsprechende Strategien bei der Begleitung. Weiter bearbeitete sie anhand von Literatur die Situation von Angehörigen und Unterstützungsmöglichkeiten.

Wenn ältere Menschen nicht mehr leben wollen. Immer mehr ältere Menschen in Deutschland scheiden freiwillig aus dem Leben. Nach jüngsten Statistiken tötet sich alle zwei Stunden ein Mensch über 60 Jahren selbst. Viele wählen dabei rigide Methoden, die keinen Weg zurück ins Leben zulassen. Sie haben sich fest für den Suizid entschieden - weil Einsamkeit und Trauer zu groß sind oder die Angst vor Siechtum und Abhängigkeit über den Lebenswillen siegt. Psychologen und Mediziner erforschen jetzt die Motive der Älteren und entwickeln Ansätze für die Prävention.

Podcast des SWR2-Radio. Es sprechen Betroffene, Psychotherapeuten und Pflegende. Betont wird die Wichtigkeit, dass sich Mitarbeitende in Institutionen mit dem Tod auseinandersetzen.

lernundenter: eine informative Sendung, abwechslungsreich durch die verschiedenen Interviewstimmen. Sehr schön sind die kurzen Auszüge aus dem Buch von André Gorz ‹Brief an D› (Leseempfehlung). Durch den Podcast sind wir auf das Hamburger Therapiezentrum für Suizidgefährdete aufmerksam geworden. Dort finden Betroffene und Angehörige direkte Ansprechpersonen, lokale Adressen und OnlineInformationen zum Thema Suizid. Unter ‹Information› gibt es Baustellen respektive leere Seiten. Daten und Fakten zu Suizid in Deutschland und international sind interessant. Wir empfehlen die weiterführenden Links mit Download und Broschüren. Zwei Beispiele: Wenn das Altwerden zur Last wird (PDF) und internationale Links zu Internationalen Dachverbänden in der Suizidprävention.

Fragen und Antworten aus anthroposophischer Sicht. Die übergeordneten Themen sind Sterben, Angehörige, Sterbebegleitung, Todesfall, Suizid, Anthroposophie mit jeweils Unterkategorien. Immer wieder werden konkrete Experten und Expertinnen benannt. Die Links sind thematisch gegliedert in: Informationen zu Tod und Sterben, Bestattung, Anthroposophische Medizin, Pflege, Therapie und Ausbildung, Anthroposophische Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Pharmazeutische Unternehmen mit anthroposophischer Grundlage, Anthroposophie in der Schweiz, Anthroposophie international. Die Links sind entweder kurz beschrieben oder mit vollständigen Adressen versehen. Die Website wird vom Verein Forum für Sterbekultur in Arlesheim (Schweiz) getragen. Das Angebot gibt es ebenfalls auf französisch: comment mourir? Ein Linktipp für an anthroposophischer Pflege interessierte Fachpersonen: apis - Verein Anthroposophische Pflege in der Schweiz