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News 83 - Kompetenzen Älterer

homePublikationennewsletterNews 83|03|2009 › Kompetenzen Älterer

Das wertvollste Wissen ist in den Mitarbeitenden

FundstückWir beschreiben die Kompetenzen älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In einer interaktiven Lernkontrolle (Hot Potato) können Sie testen, welche Kompetenzen im Alter zu-, abnehmen oder gleichbleiben.

Weiter geht es mit zwei Definitionen von Erfahrungswissen, und wir laden Sie ein zu einer Lektüre zu Komponenten und Bedeutung des Erfahrungswissens.

Forderungen für die Zukunft für die Bildung, für Betriebe bilden den Abschluss.

Welche Kompetenzen nehmen im Alter zu, ab oder bleiben gleich?
interaktive Lernkontrolle zum Potenzial älterer Mitarbeitenden

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Kompetenzen Älterer

Die Kompetenzen Älterer sind vielschichtig. Wir beziehen uns auf den finnischen Experten Dr. Juhani Ilmarinen (siehe auch bei Arbeitsfähigkeit und Haus der Arbeitsfähigkeit). Er teilt das Kapital älterer Mitarbeitenden auf (übersetzt):

Human capital:

Handlungskompetenz, Erfahrungswissen (tacit knowledge), Kommunikationskompetenz, erfahrungsbasiertes Vertrauen, in unsicheren und wechselnden Umgebungen zu agieren

Structural capital:

vertraut mit der Organisationskultur, umfangreiches Verständnis betriebsspezifischer ICT-Infrastruktur, Kenntnis informeller Organisation und Beziehungen

Relational capital:

dichtes Kunden- und Zusammenarbeitsnetzwerk, vertieftes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Umgebung.

Dr. Juhani Ilmarinen benennt die Kompetenzen Älterer weiter:

Zuwachs an mentalen und sozialen Fähigkeiten

Strategisches Denken, Scharfsinn, Besonnenheit, Umsicht, Weisheit, überlegtes Handeln, logische Argumentation, das Leben gut meistern können, ganzheitliches Verständnis, differenzierten Sprachgebrauch, höhere Lernmotivation, grössere Loyalität gegenüber dem Arbeitsgeber, geringere Abwesenheitszeiten, mehr Arbeitserfahrung,

Alter und Weisheit – Alltagsintelligenz

Bearbeitung komplexer Problemstellungen, kreativer Umgang mit sozialen Netzwerken, Bewahren einer ausgewogenen Ganzheit trotz Abnahme körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit

Quelle: Vom Defizit – zum Kompetenzmodell (PDF 949 KB)