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News 83 - Links Wissen zu Demografie

homePublikationennewsletterNews 83|03|2009Links › Wissen zu Demografie

interaktive Alterspyramide des Statistischen Bundesamtes Deutschland in englisch, deutsch, russisch, französisch und spanisch. Details: 11. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung und Im Jahr 2050 doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene

lernundenter: eindrückliche Visualisierung der demographischen Entwicklung in Deutschland von 1950 bis 2050, vorausgesetzt, die Annahmen bezüglich Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und Migration (zwei Varianten) bestätigen sich. Gefunden über Google Bildersuche mit dem Stichwort ‹Alterspyramide›: Alterspyramide 1950 - 2050 für Deutschland - Interactive.


Erforschen Sie die Alterspyramide 1950 - 2050 für Deutschland interaktiv

‹Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit› aus dem Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Inhalte: Demografischer Wandel und Arbeitsmarkt, Stärken und Schwächen älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Fit bis zur Rente, Handlungsfelder Sicherheit und Gesundheit, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur und Führung, Qualifikation, Weiterbildung und lebenslanges Lernen. Am Schluss: eine kleine Linkauswahl und Literatur.

lernundenter: verständlich, informativ und zusätzlich optisch ansprechend gemacht mit Tipps, einer Checkliste

aus dem WAI-Netzwerk. Das Dokument definiert Arbeitsfähigkeit und nennt die vier Säulen nach dem finnischen Wissenschaftler Juhani llmarinen: Gesundheit, Ausbildung und Kompetenz, Motivation und Arbeit (Inhalt, Organisation, Umfeld) selbst.

lernundenter: Das Wichtigste zu Arbeitsfähigkeit und WAI kompakt. Empfehlenswert sind die 10 Regeln zum Gebrauch des WAI. Sie beruhen auf Vorschlägen von Dr. Tempel, Hamburg, Projektpartner im WAI-Netzwerk. Ein sorgfältiger Umgang mit den Daten (Datenschutz) ist Bedingung.

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von Prof. Dr. Francois Höpflinger. Das Thema aus soziologischer Sicht. Der Autor führt in das Thema ein mit einer chronologischen Darstellung der demografischen Entwicklung. Er unterscheidet vier Grundformen von Altersverteilungen mit deren Kennzeichen und Beispielen, dargestellt als die Alterspyramiden:

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In Kapitel 3.2. erklärt der Autor die demografischen Quotienten:

Der Autor relativiert die Genauigkeit der Indikatoren und die Grundgedanken des Konzeptes der demografischen Belastung. Er warnt vor einer allzu pessimistischen Interpretation:

Die Gleichsetzung von demografischer Alterung mit gesellschaftlicher Alterung basiert auf einem demografischen Fehlschluss.

lernundenter: Dies sind nur einige Themen. Weiter geht es mit Generationenbeziehungen. In der Abschlussdiskussion kommt nochmals die häufig negative Sicht (Alterung, Einwanderung, Abwanderung) zur Sprache. Deshalb zum Abschluss zwei Zitate:

Ohne Einwanderung wäre die Schweiz heute wirtschaftlich und kulturell wahrscheinlich ein Ödland.

Eine dynamische multigenerationelle Gesellschaft wird faktisch zu einer multikulturellen Gesellschaft, da jede Generation andere Sozialisationsbedingungen und lebensgeschichtliche Muster erfahren hat.

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Podcast ‹Fokus› vom 15.9.2008 (54:15). Download (MP3, 25.0 MB). Francois Höpflinger ist Generationenforscher und Soziologieprofessor an der Universität Zürich. Einige Inhalte aus dem Gespräch mit der Moderatorin Marina Villa: Mehrere Pensionierungen: zuerst einige Zeit die AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung) geniessen, dann wieder in den Beruf oder eine neue Tätigkeit einsteigen, sich wieder zurückziehen, um wieder neu beruflich aktiv zu sein. Wert der Arbeit von Älteren zu speziellen Zeiten (‹ReservearbeiterInnen›) oder für spezielle Dienstleistungen (Beratung in der Bank durch ältere MentorInnen).

Über das Miteinanderleben von Generationen: generationenübergreifende Projekte sind ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Dabei geht es auch um Generationen-Verträglichkeitsprüfung, was u.a. bedeutet, dass bei neuen Gesetzen die Frage beachtet wird: Welche Konsequenzen hat dieses Gesetz für die nachfolgende Generation? Generationsübergreifende Projekte funktionieren nur, wenn die Betroffene das eigene Alter akzeptieren.

Die neuen Alten sind mobil, gesund, modisch, aktiv, rebellisch, selbstbewusste Kundinnen und Kunden (Bank, Gesundheit), eine Kultur mit vielen Ressourcen und Kompetenzen und häufig guter wirtschaftlicher Situation.

Übergang vom jungen Alter auf das hohe Alter: Die jungen Alten werden möglicherweise mehr Mühe mit dem hohen Alter haben, da sie sehr aktiv sind. Dazu gibt es noch keine Studien. Gesundheitsförderung ist sehr wichtig für diese Entwicklung. Herr Höpflinger berichtet aus seinen eigenen Erfahrungen, seinem Eltern- und Grosseltern-Sein. Sein Menschenbild in Bezug auf das Alter: er sieht das Alter als vielfältig, und er hebt die Wichtigkeit der mentalen Kraft (emotional, Lebenseinstellung, Umgang mit Verlust, Kreativität, Humor) hervor. Mehr zu Prof. Dr. F. Höpflinger: Website von Francois Höpflinger mit Studientexten und Unterlagen zu: Alter/n, Generationen, Familien, mittlerem Lebensalter und Umfragemethoden. Zu Generationen-Verträglichkeit: Zukunftsrat: News.

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von Initiative neue Qualität der Arbeit:

Wie drückt sich der Demographische Wandel in Zahlen aus? Wie können Sie Ihr Unternehmen und Ihre Beschäftigten ‹demograFIT› machen? Was können wir von anderen lernen? 

Zahlen und Fakten zu Demografie, Weiterbildung, Arbeitsfähigkeit: Kompetenz- statt Defizitmodell, Links zu Tools und Checks.

‹Stärken älterer ArbeitnehmerInnen erkennen und fördern›, Präsentation von Prof. Dr. Juhani Ilmarinen, Helsinki. Das Finnish Institute of Occupational Health unter der Leitung von Prof. Dr. Juhani Ilmarinen forscht seit 1981 zum Thema. Inhalte: Forschungsresultate, Kompetenzen von älteren Mitarbeitenden, Zuwachs an Kompetenzen für Betriebe, Haus der Arbeitsfähigkeit, WAI (Work Ability Index), Forderungen. Er fordert Reformen in Bezug auf Haltung, Management, Arbeit, Gesundheitsdienste und Zusammenarbeit)

Er betont das Kapital älterer Mitarbeitenden (übersetzt):

Human capital: Handlungskompetenz, Erfahrungswissen (tacit knowledge), Kommunikationskompetenz, erfahrungsbasiertes Vertrauen, in unsicheren und wechselnden Umgebungen zu agieren

Structural capital: vertraut mit der Organisationskultur, umfangreiches Verständnis betriebsspezifischer ICT-Infrastruktur, Kenntnis informeller Organisation und Beziehungen

Relational capital: dichtes Kunden- und Zusammenarbeitsnetzwerk, vertieftes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Umgebung

Wichtige Qualifikationsbereiche für Ältere sind: Informations- und Kommunikationstechnologie: Grundkenntnisse einerseits und andererseits Spezialwissen auch über verschiedene EDV-Systeme zur Lösung anspruchsvoller Problemstellungen, Fremdsprachenkenntnisse, Lernen und Aneignen von Neuem, Veränderungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Interkulturelle Kompetenz

lernundenter: informativ, gut zusammengefasst, dazwischen humorvolle Bilder und Grafiken. Empfehlenswert für einen Überblick auf das Thema.