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News 88 - Twitter - Links Bildung

homePublikationennewsletterNews 88|09|2009 - Twitter › Links Bildung

konkreter Arbeitsauftrag für eine Klasse: Einrichten des persönlichen Twitter-Accounts, Followers wählen (Klassenkollegen und Lehrperson) | konkret Twittern: minimale Anzahl von Tweets, Themen, antworten auf Tweets von KlassenkollegInnen | zusätzliche Information: Link zu Twitter for College Students: 7 Tips Plus a Bonus (Tipps zum Twittern). Anschliessend Reflexion auf dem Blog.

von OnlineColleges.net. Der Autor gliedert die 50 Ideen für den Unterricht in Kommunikation, Projekte + Inhalte entdecken, Twitter Tools, Leute im Akademiebereich auf Twitter finden, Vorbereiten auf die ‹Nach-College-Zeit›. Einige Stichworte zu den Themen Kommunikation + Projekte/Inhalte entdecken:

lernundenter: Sie finden Unterrichtsideen, wie sie zum Teil auch im Beitrag Twitter im Unterricht 2 beschrieben sind. Indem der Autor auf konkrete Projekte verlinkt, sind diese auch gleich nachvollziehbar. Twitter als Webpräsenz, für die Stellensuche ist ein weiteres Thema.

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Steve Wheeler's (@timbuckteeth in Twitter) Antworten auf seine Umfrage ‹Weshalb twittern Sie?› in Twitter: über aktuelle technische Entwicklungen lesen können | über eLearning-Forschung und Konferenzen lesen | über aktuelle Aktivitäten schreiben und lesen und nach möglichen Synergien suchen | in Kontakt mit KollegInnen bleiben | neue Ideen und Möglichkeiten kennenlernen | Links, Freunde, Spass finden | Netzwerke bilden | Informationen austauschen | ‹Gurus› folgen | schneller und mehr treffende und validierte Ressorcen finden | schneller Antworten auf kleine Fragen und Probleme erhalten | Antworten von Profis ohne Zeitaufwand erhalten und mit ihnen kommunizieren | erleichtert Multitasking | unterstützt verschiedene Netzwerke | hilft Beziehungen zu gestalten (neue gewinnen und bestehende verbessern)

nützliche Links und Verbindungen erhalten | geniale Leute treffen | plaudern | Spass ist wichtig beim Twittern | Unterhaltung | Konversation | Unterstützung von Peers erhalten | Netzwerk erweitern | ‹ambient intimacy› (siehe mehr unter Twitterkultur und im Glossar)| mehr Bewusstheit von Beziehungen | sofortige Verbindung mit unglaublich verschiedenen Gruppen von Menschen, die bereit sind zu teilen und zu helfen | Möglichkeit, schnell Hilfe zu erhalten | verbesserte persönliche Verbindungen zu Menschen im persönlichen PLN (Personal Learning Network) als beim normalen Bloggen | Twitter macht es einfach, neue Web2.0-Ideen zu erhalten, verbessern und zu lernen | Zugang zu einem grossen Spektrum von Informationen, Menschen und Ereignissen | verbesserte persönliche Sicht auf Menschen als durch deren Arbeit in Blogs | konstanter Fluss von exzellenten Links | dynamisch | ein guter Interaktionsort für eher introvertierte Menschen | pädagogisches Tool: Unterstützung für Studierende und Diskussionen fördern.

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Twitter ist ein Fluss.Tom Barrett und seine Metapher für Twitter:

The information torrent/stream/river/brook/flood

My favourite metaphor for how we use Twitter is the idea that it is a river that is constantly flowing. And that when we open up the Twitter site in our browser or start up Twhirl we are at the banks looking on. Some of us stay on the banks, roll out our picnic rug or unfold that favourite chair and settle in to watch the information stream pass by. Others quietly observe from the banks for a short time but have their trunks on underneath their clothes, and were always going to jump in and contribute...

Der Autor beschreibt in diesem Beitrag, was Twitter für seine Arbeit im Klassenzimmer bedeutet und teilt mit den LeserInnen seine Entdeckungen. Inhalte:

lernundenter: hilfreich mit einem ersten theoretischen Input, animierend mit den Unterrichtsideen, differenzierter Aufbau des Twitter-Netzwerk, wertschätzend, Netzwerkidee wird deutlich. Erfahrung ist spürbar.

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von Steve Wheeler auf seinem Blog Learning with 'es' stellt in einem kurzen Post 10 Unterrichtsideen und 7 wichtige Links für Twitter im formalen Lehr-/Lernkontext vor. In den 19 Kommentaren teilen LeserInnen weitere Links, ihre Erfahrungen mit Twitter im Unterricht und auch ihre Skepsis gegenüber Twitter mit.

Der Autor Joachim Quandt stellt diese PowerPoint-Präsentation auf Slideshare als Diskussionsgrundlage zur Verfügung. Es stellt eine Einführung ins Twittern dar.

lernundenter: konkret, mit Tipps, Kritik und Empfehlungen.

von academHacK. David Parry zweifelte einige Zeit über den Nutzen von Twitter. Erst der Artikel Clive Thompson on How Twitter Creates a Social Sixth Sense überzeugte ihn. Er experimentierte einige Monate. In diesem Posting beschreibt er, wie er mit Twitter im Unterricht arbeitet. Es begann mit einem erfolgreichen Experiment mit einer Klasse. In Twitter Away Your Weekend können Sie den Arbeitsauftrag an die Studierenden lesen. Seine Einsätze (stichwortartig übersetzt): Klassenchat : Die Kommunikation in und ausserhalb der Klasse nahm zu, verbesserte sich | Gruppendynamik: Die Studierenden entwickelten einen ‹Sinn für einander ausserhalb des Schulraumes› mit den Effekten: mehr und respektvollere Kommunikation in der Klasse. Er lernte viel über das Leben der Studierenden, wo sie arbeiten. Twitter hat die Gruppendynamik positiv beeinflusst | den Puls der Welt spüren: mit der Public Timeline von Twitter | ein Wort verfolgen: z.B. einen Autor, ein Thema. Damit erhält man/frau alle Tweets, die diesen Begriff enthalten | einen Kongress / eine bestimmte Weiterbildung verfolgen: Informationen rund um den Begriff aktuell erhalten | sofortiges Feedback: Mit Twitter auf dem Mobiltelefon ist Feedback schnell möglich: Nachfragen zwischen Studierenden oder zwischen Lehrer und Studierenden | ExpertInnen zu einem bestimmten Unterrichtsthema, einer Arbeit, verfolgen: direkt mit Namen suchen. | einer öffentlichen Person oder Institution folgen: Barack Obama, white house | Grammatik: Die Kurzform von 140 erlaubten Zeichen erfordert Struktur und Verständlichkeit. Kommata spielen dabei eine wichtige Rolle | öffentliches Notizbuch: Twitter eignet sich für den Austausch von kurzen Inspirationen, ‹laut denken›, inspiriert werden von anderen - Creative Thinking. | Geschichte weiter erzählen: eine Person beginnt eine Geschichte, die nächste Person schreibt weiter.

Anschliessend folgen viele Kommentare, Bestätigungen, eigene Beispiele, auch Kritik oder Fragezeichen zu Twitter im Unterricht.

lernundenter: Wie schon in How Twitter Creates a Social Sixth Sense beschrieben: Twitter ist experimentell. Nur wer selbst Twitter probiert, kann es für die eigenen Bedürfnisse beurteilen.

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von René Scheppler aus dem D21-Projektblog. Nach einer kurzen Vorstellung des Twitter-Tools ‹GroupTweet› und einer Beschreibung von Twitter stellt der Autor einige Ideen für Twitter im Unterricht vor. Anschliessend formuliert er Bedingungen wie offene Lernkultur, Kooperation.

lernundenter: Die Szenarien sind einfach realisierbar. Spannend ist die Diskussion nach dem Posting: Lehrpersonen berichten über ihre Erfahrungen mit Twitter, über Grenzen in Institutionen (Bereitschaft von Schulen oder zuviele Web2.0-Anwendungen von verschiedenen Lehrpersonen mit den gleichen Klassen). Wir lesen die Metapher für Twitter ‹Twitter ist eine Wolke› (aus Gretchenfrage 2.0: Wie hältst du's mit Twitter?). Verschiedene Lehr- und Lernverständnisse und das Engagement von Bildungsfachpersonen werden sichtbar. Also: unbedingt die verschiedenen Kommentare lesen. Deshalb als Zugabe:

Twitter ist anders. Twitter ist eine Wolke.

Martin Lindner beschreibt in diesem Posting Twitter anschaulich, vergleicht mit anderen Anwendungen und assoziiert: Kernsätze aus dem grosses Murmeln an einer Party, Andy Warhol. Dazu verlinkt er zu anderen Autoren.

Was bedeutet es also, wenn man Twitter in Lern-Szenarien “einsetzt” (hier, Kommentare lesen!). Das bedeutet, damit experimentieren zu lassen, wie das ist, wenn in einer Wolke aus schnellen Mikro-Texten ständig kleine und kleinste Impulse sich ereignen, sich anstoßen, und dabei kleine Kettenreaktionen ablaufen. Das erzeugt eine allgemeine Atmosphäre, in der Kommunikationen und Ideen passieren können.

lernundenter: Twitter sehr gut erklärt. prägnant, interessant durch die Links. Tags: Mikroweb, LiveWeb.

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von Tomaz Lasic (Human - for Fellow Teachers) unter einer Creative Commons Lizenz anlässlich ‹The inaugural Twizza›. Inhalte: Basics: erste Schritte | Vergleich mit dem Radio, ‹Tweets› (Substantiv und Verb). Mögliche Wirkungen von Tweets, wen folgen (Prinzip). Netzwerk | Wie Leute finden und folgen | Twitter-Etiquette: sehr wichtig. 3 Ratschläge von Chris Betcher, eines Pädagogen von Sydney. 1.: Twitter nicht bewerten vor dem Folgen von 40-50 Leuten über 6 Monate. 2.: Bei der Auswahl die Biografie ansehen, eine Weile einlesen, nicht zu enge Auswahl treffen (z.B. nur Lehrpersonen). 3.: Daran denken, was man/frau an wen/alle Leute schreibt. Differenzieren. Letzter Rat: mit einem Twitter-Client die Tweets organisieren. Zum Schluss: an die manchmal grosse Wichtigkeit scheinbar unwichtiger Nachrichten denken (Netzwerk) | 9 Gründe, weshalb Lehrpersonen Twitter benützen sollten: Zusammen sind wir besser, global oder lokal (Verständnis für Lehren und Lernen in anderen Ländern fördern), Selbstwahrnehmung und reflektive Praxis, Ideen tauschen und qualifiziertes Feedback erhalten, Professionalisierung, Selbstdisziplin beim Kommunizieren in 140 Zeichen. Die Erfahrung mit Twitter ist so gut wie das Netzwerk ist | Zum Abschluss eine besondere Auswahl an Ressourcen von Sue Waters.

lernundenter: eine spannende Mischung zwischen eigenem Text und ausgewählten Ressourcen. online zum lesen oder zum Download (PDF 3,18 MB).

12 Tipps für den Twitter-Start von Elaine Plybon (@eplybon auf Twitter): einen Twitter-Namen unter 10 Zeichen wählen, damit nicht der eigene Name von 140 Zeichen viel Zeichen raubt | Namen mit Überlegung wählen: Branding (siehe ihr eigenes Beispiel) | Inhalte und Häufigkeit der Tweets: es ist nicht nötig, jeden Tag zu tweeten, jedoch immer, wenn es etwas Wichtiges zu sagen gibt oder etwas, was für die Followers interessant sein könnte. | Wichtig: If you want to keep your real-life job, do not sit on the computer reading Twitter updates all day. Twitter geht nicht weg. Alle Updates bleiben bestehen und können später gelesen werden. Noch besser: | Lese nicht alles, was Deine Follower bereits getweetet haben. Wichtige Inhalte kommen wieder. Und wenn Du etwas Spezielles suchst, frage in Twitter danach | regelmässig ‹replies› checken (in der rechten Sidebar von Twitter @ gefolgt vom eigenen Twitternamen) | regelmässig Direct messages DM checken. Sie sind ebenfalls über die rechte Sidebar zu finden | vervollständige Dein Profil: Photo, Informationen. Follower möchten wissen, wen sie folgen. Du brauchst Followers. Nur so erhältst Du wichtige Informationen und Antworten auf Deine Fragen | fie beste Art zu suchen, ist Twitter Search | Benütze Hashtags (#), um Inhalte zu kennzeichnen.