Hypertext mal Hyperlesen
gleich Hyperwissen?

Der zweite Teil greift fragmentarisch mediengeschichtliche Gedanken auf. Über Definitionen und Selbstbeobachtungsaufgaben werden Auswirkungen und Konsequenzen auf die Arbeit im weiten Netz aufgezeigt: Hypertext als erweiterte Möglichkeit in der direkten Arbeit mit Officedossiers in der Offline-Arbeit und bei Veröffentlichungen in der Online-Arbeit .



 

0.0 HYPERTEXT
0.0 Es wird erzählt...
0.1 Slimy und die zukünftige Geschichte
1.0 Hypertext
1.1 Definitionen 1 und 2
1.2 Auswirkungen auf Online-Texten/-Lesen
1.3 Ein Selbstversuch
1.4 Auswertung eines Selbstversuchs

1.5 Ein Forschungsergebnis aus dem Netz
1.6 Konsequenzen für Berufsfachleute und Bildungsworker
1.6.1 Hyperlinks zur Vertiefung und Repetition
1.7 Zusammenfassend für Veröffentlichungen im Netz
1.8  Drei hyperkommunizierende Beispiele
1.9 Hypertext/-links, eine lehrmotivierende Tätigkeit

0. HYPERTEXT

0.0 Es wird erzählt.............

<<Nun wird freilich immer wieder darauf hingewiesen, dass Platon den Bildungswert geschriebener Texte gering schätzte, indem die Lernenden <vieles gehört haben ohne Unterricht, werden sie sich auch vielwissend zu sein dünken, obwohl sie grösstenteils unwissend sind>. Geschriebene Texte, führt Platon weiter aus, täuschen Weisheit vor: <Du könntest glauben, sie sprächen, als verständen sie etwas, fragst du sie aber lernbegierig über das Gesagte, so bezeichnen sie doch nur stets ein und dasselbe>.
Geschriebene Texte, meint hier letzten Endes Platon, sind nicht interaktiv; nur in dem, was <gelehrt und des Lernens wegen gesprochen oder wirklich in die Seele hineingeschrieben worden> ist, sei <etwas Wirksames ... und Vollkommenes und der Anstrengung Würdiges>.(Vortrag von Kristof Nyiri, 18.2.2000)

Es ist doch so ..................:

<< dass wir heute die Welt zu einem sehr grossen Teil über ihre indirekte Vermittlung kennenlernen. Können wir die Welt, die Natur, überhaupt noch unmittelbar wahrnehmen? Ihre scheinbar direkte Erfahrung, sagen wir mal: beim Wandern, Essen, beim Sex, im Spital und beim Sport ist für uns schon derart von gesellschaftlichem Wissen aus Bildern und Texten überlagert, dass es eine Realitäts-Erfahrung pur schon fast nicht mehr gibt. Und all diese Welt-Vermittlung, welche die direkte Erfahrung, seit wir kleine Kinder waren, kommentiert, historisch herleitet und wertet, ist medial geleistet: eben kulturell vermittelt... <Möglicherweise gibt es auch bei unserem seit fast 3000 Jahren gültigen linearen Denken heute wieder eine grundlegende Veränderung. Das lässt sich zumindest von den neusten Medien her denken. Im Zusammenhang mit Internet und CD-Rom sprechen wir heute ja von Hypertext. Gemeint ist, dass in dieser Form der Verlinkung das lineare Verbinden von Informationen, eine nach der anderen, abgelöst ist durch eine eher sprunghaft assoziative Verknüpfung. Ich klicke auf den Begriff, der mich gerade interessiert und lasse einen anderen aus. Ich navigiere mich über die Links, die ich aus dem Angebot auswähle, einem eigenen Weg entlang. Ich meine, es ist noch nicht absehbar, ob diese assoziative Navigation, welche eher in Flächen- oder gar Raumstrukturen beschreibbar wäre, das historische Denken in Form der linearen Erzählung wirklich ersetzen wird. Erweitern tut sie es allemal, und man kann annehmen, dass die Fähigkeit zur hypertextuellen Verknüpfung von Informationen, zu vernetztem Denken, heute innerhalb von wenigen Generationen wächst>>.

0.1 Slimy oder die zukünftige Geschichte

Der amerikanische Medien-Theoretiker Douglas Rushkoff hat eine <Metapher> geprägt:
<<Ältere Generationen (wie meine) sind noch mit dem Leiterli-Spiel aufgewachsen, man würfelt und bewegt sich Schritt für Schritt. Das Spiel der jüngeren Generationen (also ihrer) heisst Slimy. (Das ist diese Kunststoffmasse, die überall klebt.) Zum Glück kann man Slimy lernen. Als Mitglied der Leiterli-Generation versuche ich, mich zu einem guten Slimer zu entwickeln.>> (Referat von Reinhard Storz, September 2002). x.cult.org Die Auszüge aus den Referaten greifen die geschichtliche und zukünftige Bedeutung von Texten an. Im Dossier von Nyiri wird eindrücklich der Bildungs- und Gesellschaftswert von Texten aus der Antike von den Griechen bis heute aufgearbeitet. Deutlich wird bei allen philosophischen Überlegungen: Bildung und Wissen über Texte bedürfen der Kommunikation. Sie steht durch die neue Medienkultur, der Interaktionsmöglichkeit via Internet und Hypertextmöglichkeiten an einem Scheideweg und wahrscheinlich an noch nicht vorstellbaren Möglichkeiten in der Zukunft. Besonders die Slimy-Geschichte illustriert die Unterschiede in der Sozialisation der jüngeren und jüngsten Generation zur älteren oder alten. Die Frage ist: was ist jüngst? 10 -14? Jung bis 25? älter ab 25 und alt ab 30? In der Internetgeneration ist dies sicher eine Frage. Diese Zusammenhänge könnten die Generationen trennen. Doch sie bieten auch eine Chance zur Verbindung und zur Erlernung des gegenseitigen Lernens/Lehrens. Und auch als Berufsfachleute, in der Zusammenarbeit mit jüngeren Auszubildenden gilt es, Brücken zu schlagen, die neuen und sich ständig verändernden Medien einzubinden.

1.0. Hypertext

1.1. Definitionen 1 und 2 

Definition 1 << Mit Hypertext bezeichnet man/frau allgemein Textelemente eines Dokuments, die gleichzeitig einen Querverweis zu anderen Stellen im selben Dokument oder gar in anderen Dokumenten herstellen. Ohne den gesamten Text lesen zu müssen, kann man/frau sich auf diese Weise einen schnellen Überblick über die vorhandenen Informationen verschaffen. Hypertext ist meist vom übrigen Fliesstext hervorgehoben (Farbe, Änderung des Mauszeigers zur Hand etc). Hypertext kann auch auf Grafiken, Tabellen, Datenbanken und animierte Bilder hinweisen.
Wichtig dabei ist, dass das angeforderte (angeklickte) Dokument nicht unbedingt in derselben Datei, ja nicht einmal auf demselben Computer vorhanden sein muss. Der Browser lädt das angeforderte Dokumente auf den lokalen Rechner.>> (M+T Computerlexikon, 2002, Heyne)

Definition 2 <<Hypertext ist die nicht-lineare Organisation und elektronische Wiedergabe von Informationen, die in zusammenhängenden Kontexten miteinander verlinkt sind. Dies ermöglicht dem Leser die intuitive Navigation innerhalb eines Informationsangebots.
Die Forschung steuerte eine technische Möglichkeit an, die Verwaltung von Informationen <natürlicher und assoziativer> zu gestalten. Es sollten individuell gestaltete Lesezeichen möglich sein, um so über einen <Code> zu einem Text einem Bild oder einem ganzen Dossier zu gelangen. Die Indexseite sollte immer als <Deckel des Dossiers> erscheinen. Der Begriff Hypertext wurde 1968 von Ted Nelson geprägt. In den späten achtziger Jahren entwickelte Bill Atkinson die Hypertext-Anwendung <Hypercard> für die Firma Apple. 1989 griff Berners-Lee das Konzept für seine Vision auf, die er <World Wide Web> nannte - ein globales, assoziatives Informationssystem. Anders als bei bisherigen Hypertext-Systemen konnten die Dokumente im WWW auf verschiedenen Computern liegen.>> Definition aus Wikipedia

1.2. Auswirkungen auf das Online-Texten und Online-Lesen

Schon in den eher technischen Definitionen werden die Andersartigkeit, das Querlesen und die Autonomie der Userinnen angesprochen. Die Visionen der Entwickler fanden ihren Ursprung in der assoziativen Suche und im natürlicheren Finden von Dokumenten. Der gemeinsamen Plattform von Wissensnutzung wurde als Idee ausserordentlich viel Raum gewährt.

1.3. Ein Selbstversuch

Wie lesen Sie? Die Frage erscheint banal, doch machen Sie einen Selbstversuch und beobachten Sie sich bei der Zeitungslektüre am Morgen (Printmedium) und einer Online-Zeitung am Nachmittag oder in der späten Nacht. Zur Auswahl: Neue Zürcher Zeitung, SPIEGEL ONLINE , Basler Zeitung, Corriere della Sera.

Ein Tipp aus der journalistischen Welt : Newseum - The interactive Museum of News
eine amerikanische Site für Sammlungen und Frontpage-Darstellungen von Online-Zeitungen, sehr interessant. Sie wird von vielen Journalisten benutzt (Tipp von Medientheoretiker R.Storz).

Einige Möglichkeiten für die Evaluation eines Selbstversuchs. Sie gelten für Print- und Onlinemedien.

  • A — B — C — D — E — F (lineares Lesen, der vorgegebenen Struktur)
  • F — E — D — C — B — A (lineares Lesen von hinten)
  • D — B — A — F — F — C (linear, doch Struktur selbst gewählt, zweimaliges Lesen eines Textes)
  • A und dann im weiten Web, zurück zum ursprünglichen Online-Medium oder auch nicht
  • Kurz alles überblicken und die wichtigsten Titel lesen
  • A — C — D und alle Zusammenfassungen lesen
  • Assoziative Auswahl ohne Titel lesen
  • sich führen lassen von der Struktur (inkl. Verweise ins weite Netz)
  • lesen aller Titel und Vormerken für das inhaltliche Lesen etc.

1.4 Auswertung eines Selbstversuchs (die EVA)

Im Selbstversuch kristallisierten sich deutlich assoziatives Handeln/Lesen beim Online-Lesen und eine eher lineare Struktur bei den Printmedien heraus. Unterschiedlich war auch das Durchlesen. Bei den Printmedien las ich immer zuerst die Titel und die Kurzzusammenfassungen (Header). Demgegenüber liess ich mich beim Online-Lesen auch durch Titel und Kurzüberblicke (Header/Teaser) und die linken und rechten Tabellen (Frames) «an'-machen. Ich verbrachte beim Online-Lesen mehr Zeit mit Favoriten sammeln. In den Printmedien switchte ich weniger umher. Beim Online-lesen in einer mir nicht geläufigen Sprache verstand ich Inhalt und holte mir (ausserhalb meiner Ferienzeit) eine Sprache wieder näher. Und und.....
Zusammenfassend las ich einzelne Artikel in den Printmedien genauer. Beim Online lesen verschaffte ich mir einen Überblick und konsultierte mehr als eine Zeitung als Vergleich.

1.5 Ein Forschungsergebnis aus dem Netz

<<In allen Online-Lesesitzungen waren Grafiken und Fotos weniger interessant als Texte. Von allen Grafiken (ausser Bannerwerbung und Fotos), die den Testpersonen während einer Sitzung erschienen, wurden nur 22% fixiert. Banner erreichten eine Fixation von 45% (wobei anzumerken bleibt, dass die Sichtzeit bei durchschnittlich 1 Sekunde lag; lang genug also, um die Werbung bewusst zu machen). Fotos kamen gar auf 64%. Aber diese Zahlen liegen hinter denjenigen der Artikel-Kurzübersichten und Artikel, die 82 resp. 92% erreichten.>>
Zahlen im Überblick: Komplette Artikel 92%, Artikel-Kurzübersichten 82% Fotos 64%, Bannerwerbung 45%, Grafiken 22%
Die Zahlen erstaunen, doch sie belegen dass sogar Seiten mit Bannerwerbung und Fotos etc, der Text und das Textlesen nicht verloren gehen. Auch hier wäre ein Selbsttest möglich.

1.6 Konsequenzen für Berufsfachleute und Bildungsworkerinnen

Unterschiedlichkeiten als Ergänzung zueinander zu nutzen, scheint im Moment noch die wichtigste pädagogische und berufsfachmännische Arbeit zu sein: Printmedien/Bücher und Online-Arbeiten ergänzend und nicht ausschliessend einsetzen. Es gilt, die jeweiligen Menschen bewusst zum Selbstversuch zu führen. Die konstruktive und kritische Nutzung von <geschriebenem> Wissen und Information erfährt eine andersartige Dimensionierung. Dies bedeutet auch die Qualitätsüberprüfung der Internetressourcen im Netz, besonders wichtig in der Arbeit als Pflegefachmann/frau, als Bildner in der Gesundheitsarbeit oder als an Gesundheit und Krankheit interessierter kritischer Mensch. Hier geht es zu einem Workshop zum Thema Qualität

Als wichtige erweiterte Möglichkeit sehen wir in der Benutzung von Online-Medien die erweiterte Informationssammlung als Meinungsbildungsförderung und des Vergleichs von verschiedenartigen Meinungen. Allerdings braucht es für diese Arbeit Zeit, die in der pädagogischen und berufsbezogenen Wissenserweiterung eingeplant werden muss.

Es gilt abzuklären und gemeinsam zu entscheiden: Wieviel Bilder, Banner und animierte Teile sollen nebst den (Hyper-)Texten eingebunden werden? Es gilt, eine Balance zu finden zwischen visuellen und bewegten Bildern, der Ruhe und den Vertiefungsaspekten mit den Hypertexten. Allerdings: der User entscheidet IMMER über bleiben oder wegklicken. Er oder sie wird vom Grunddossier aus geführt. Der Qualität, Aktualität und Attraktivität des Leitdossiers ist deshalb viel Augenmerk zu gewähren.

1.6.1.Hyperlinks zur Vertiefung und Repetition

Memo: Mit Hilfe der Hyperlinks und der Textmarken verweisen wir Sie direkt an die richtige Stelle im Netz, nicht an den Anfang des Netzdossiers, sondern an die Stelle, welche eine Weiterarbeit ermöglicht.
Haben Sie es bemerkt? Dies ist der Vorteil der Verlinkung. Allerdings: es braucht ausserordentlich viel Konsequenz, innerhalb eines Textes fortwährend Textmarken zu integrieren und immer wieder in den Dossiers zu schauen, ob Direktverweise möglich sind. Sind sie jedoch integriert, erleichtert es die Lese- und Lernarbeit enorm.

1.7 Zusammenfassend für Veröffentlichungen im Netz und in Newsletters

-> Einbinden der Möglichkeiten und Chancen der Hyperlinks
-> Das Eingeständnis, dass sich Userinnen vielleicht nur ganz kurz auf dem geschriebenen Newsletter oder der Website       befinden
-> Das ganze Netz als Wissensenzyklopädie interpretieren
-> Immer wieder dokumentierte Aspekte ins Web geben und direkt verlinken
-> Immer wieder an den Hypertextmöglichkeiten arbeiten und quer, links, rechts verlinken
-> Sich beim Online-Texten vorgängig eine Struktur überlegen, damit die lesenden Userinnen nicht an der Nase herumgeführt       werden
-> Nichtlinearität darf nicht im Chaos enden, nicht ad absurdum zu führen
-> die Qualität der Printmedien/Bücher und der Internetressourcen überprüfen und dokumentieren
-> Zeitinvestition, um die Hyperlinks zu aktualisieren und upzudaten (ein nicht zu unterschätzender Zeitbedarf)

UND  ............ Hypertext kann auch in ganz normalen Textverarbeitungsprogrammen anwendet und genutzt werden!! Hier ist unbedingt zu beachten, dass die Nutzenden (Schüler/innen, Berufsfachleute) die Dossiers als ganze Struktur nebst den üblichen, oft zahlreichen Kopien das Dossier auf einer A-Diskette (leider nur 1,44MB) oder auf einer CD erhalten. Es nützt nichts, das Dossier in dieser Art zu erstellen und dann in der Ausschliesslichkeit einer Printkopie zu verteilen.

1.8 Drei hyperkommunizierende Beispiele

  • Texte zur Medien-Kunst/Theorie: Der Medientheoretiker Reinhard Storz, Basel führte sein Referat an der Hochschule für Gestaltung ein, indem er darauf hinwies: Wer sich für das Referat vertieft interessieren würde, könne es auf seiner Website konsultieren und/oder downloaden. Dies fasziniert! Der User entscheidet über das Bedürfnis der Weiterverarbeitung und der Archivierung, Wissen wird dezentralisiert. Information wird öffentlicher. Der lernundenter Thesaurus von <Klauen>, <Ideen, Wissen von Anderen werden verwertet, verändert und weiterverschenkt> kommt hier ausgezeichnet zum Vorschein. (Erstausgabe der Projektidee der Newsletter vom 9.6.2002)
  • Hyperkommunikation: Interessant der Aspekt des Copylefts und einer dialogischen Kultur auf dem Netz.
    ein Lexikon der Hyperkommunikation  
    Die Hyper-Bibliothek - Eine Hyper-Einführung
    Zwei Sichten auf die Kommunikation stellt die alte und die neue Sicht auf die Kommunikation dar.
    die Kommunikation 2. Ordnung
  • Psychiatrie: Auf dem Netz gibt es einen Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege, der seine Unterrichtseinheiten jeweils auf Netz stellt. So können die Schülerinnen die aktuellen Skripten bei sich zu hause auf den Computer downloaden und daran weiterarbeiten.
  • Schule und Internet
  • Bildungslinks auf lernundenter im Dossier Qualität im Internet

1.9 Hypertext/-links fabrizieren, eine lehrmotivierende Tätigkeit

Zum Abschluss dieses hypertextischen Exkurses möchte ich Sie ermuntern, auch ganz normale Vorbereitungsarbeiten, Skripten oder Dossier, welche Sie erstellen, einmal mit Hypertexten zu ergänzen und links recht quer und längs zu verlinken. Aus unserer Erfahrung ist es einfacher, Hyperlinks gleich anfangs einzubinden und fortlaufend zu erstellen. Bei Fertigstellung der Texte sind sie noch zu erweitern und vor allem immer wieder zu überprüfen, ob sie alle funktionieren. Getrauen Sie sich auch, die Lernenden, die User von Ihrem Text weiter ins Netz zu führen. Wenn der Text nachhaltig interessant ist, werden sie darauf zurückkehren.
Interessant und benutzerfreundlich Lernangebote selbst gestalten.