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0.0. Webinteressante
Artikel werden gelesen!
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:-) :-) Tipps und Tricks :-) :-)WER (tut) WAS WANN WO WIE WARUM
Die Headline, Faustregel: nicht mehr als sieben Wörter
Webgerechtes Schreiben erfordert eine prägnant informierende Sprache
Planen Sie offline
Von aussen nach innen |
Das Internet bietet eine multimediale Fülle und ermöglicht
unkonventionelle Präsentationsformen. Online-Texten ist nicht ohne
Konventionen. Standards sind zu beachten, der Aufbereitung ist viel Beachtung
zu schenken. Der konventionell geschriebene Text Bedarf einer Webübertragung,
er lässt sich nicht einfach uploaden. Schreiben im Web und in Newsletters setzt
eine intensive Auseinandersetzung mit einem Thema, eine differenzierte
Recherche und eine gedankliche Interaktion mit den Abonnentinnen voraus.
Der zweite Schritt - das konkrete Schreiben, die Arbeit auf dem weissen
Online-Blatt, birgt eine zweite Kernarbeit. Texten, journalistische und
online-technische Kenntnisse einbinden, kritisches Überprüfen
über Aussagekraft, Tiefe und Richtigkeit des Textes bis hin zu Verlinkungen
nach Aussen und die Angaben der gefunden Informationen.
Für Erwachsenenbildnerinnen und publizierende Pflegefachleute bergen
Online-journalistische Tipps eine ausgezeichnete Hilfestellung zur Kreation
von (web)interessanten und professionellen Artikeln. Um vom Wissen und
Können der journalistischen Welt profitieren zu können, sind
Basisinformationen nützlich und sinnvoll.
Die verschiedenen Bausteine eines Online(off)line-Artikels werden erklärt. Für Ihre lernende Weiterarbeit und Vertiefung ist jeweils eine Tages- oder Wochenzeitung verlinkt. Gönnen Sie sich die Zeit, einmal eine Zeitung nach diesen Kriterien zu überprüfen.
Überschriften geben dem User die erste Vorinformation über den Inhalt, sie sind Hinluger. In den Printmedien und Onlinemedien lässt sich dies ausgezeichnet sehen und austesten. eine Faustregel ist: nicht mehr als sieben Wörter: NZZ zur Überpüfung
Häufig wird eine zweite erläuternde Schriftzeile eingesetzt, sie hilft zur Einordnung in Rubriken. Sie wird oft bei ausführlichen Inhalten benutzt, überprüfen Sie es bei Spiegel online
lernundenter: Es bewährt sich, vor dem Artikel einen Arbeitstitel zu kreieren und im Laufe des Schreibens immer wieder eine Headline zu überlegen und den kreativen Gedanken freien Lauf zu lassen (Nicht immer gerade sich selbst zensurieren). Ganz zum Schluss erst sollte die Headline entschieden werden. Die Headline soll prägnant und stimulierend sein.
Der wichtigste Baustein des Webtextens ist der Teaser. Der Teaser verdichtet die Information. Er bildet eine Einheit mit der Headline. Der Teaser ist eine Art Rutsche, über die man/frau in das Thema gleitet.
Übersetzung: engl. to tease: <necken>:
a) (Onlinejournalistin) - Reizwörter, Anreisser,
b) (Radio-/Fernsehjournalist) - kurzer, Themen-anreissender Hinweis
auf folgende Sendungen.
Zum Weiterlernen und Zuordnung der Teaser, interessant ist der Vergleich
lernundenter: In der Aus- und Weiterbildung: ein Themen-anreissender Hinweis, eine provokante Frage, Kürzestzusammenfassung, spielender Umgang mit Sprache? Unsere Erfahrung ist, Pflegefachleute und Pädagoginnen sind sprachlich vielseitig, fachkompetent und genau, jedoch gerne zu ausufernd und manchmal zu zitierend, eigene Gedanken werden weniger ausformuliert.
Webgerechtes Schreiben hat vier Dimensionen und die 7 W-Regel.
1 == WER (tut)
2 == WAS
3 == WANN
4 == WO
5 == WIE
6 == WARUM
7 == WOHER (stammt die Information, Quelle)
lernundenter: diese 7 Ws sind die zentralen Fragestellungen. Sie können schon für den Teaser, das Lead und für das Netzdossier verwendet werden. Immer wieder ist zu kontrollieren. Beantworte ich diese Ws? Sind sie fundiert und aktuell, sind alle Nachweise und Quellenangaben vorhanden? und und : -) !! wirklich ein hilfreiches Instrument. : -) !!
A) Das Textmodul selbst mit Teaser/Lead/Fliesstext wird bearbeitet und modularisiert und in mehrere in sich stehende Informationseinheiten aufgebrochen.
lernundenter: Diese Art der Arbeit bedeutet für Nichtjournalisten eine immer wieder neu zu überprüfende Arbeit. Unsere Erfahrung ist, die Modularisierung muss von Anfang an im Auge behalten werden. Wenn dies gar nicht beachtet wird, ist die nachfolgende Modularisierung fast nicht mehr zu gewährleisten. Sie hilft ! auch knapper und konkreter zu werden. Die Modularisierung ist ebenso in der Vorbereitung von Print-Unterrichtsvorlagen hilfreich.
B) Webgerechtes Schreiben erfordert eine prägnant informierende Sprache.
lernundenter: In Online-journalistischen Handbüchern sind viele Tipps und Tricks vorhanden, sie immer vor sich zu haben ist hilfreich. Beim Redigieren sind sie unerlässlich. Die Klarheit des Textes bedarf einer aussenstehenden Person, als Schreibende ist man/frau zu sehr textblind und oft zu langfädig. Dieser Aspekt wird im nächsten Newsletter ausgeführt. Für Ihre lernende Weiterarbeit besuchen Sie verschiedene Online-Zeitschriften.
C) Schreiben im Internet ist grafisches Schreiben, die Scannbarkeit ist im Layout und in der Typographie von vornherein zu berücksichtigten.
Scannen: User überfliegen die Inhalte einer Webseite nach relevanten Schlüsselwörtern und Kernaussagen. Sie scannen den Bildschirm, indem sie zunächst die Überschriften lesen. Dann folgen der Vorspann und Zwischenüberschriften sowie andere hervorgehobene Textstellen. --> Übersetzung Scannen: User überfliegen die Inhalte einer Website nach relevanten Schlüsselwörtern und Kernaussagen. Die scannen den Bildschirm, indem sie zunächst die Überschriften lesen. Dann folgen Vorspann und Zwischenüberschriften.
lernundenter. Machen Sie einen Selbsttest mit ihrem Lese- und Verbleibverhalten im Web. Was lesen Sie zuerst, wo bleiben Sie hängen? Und vor allem: was behalten Sie (nicht nur im Kurzzeitgedächtnis)?
D) Es gilt, thematisch zusammenhängende Info-Module zu einem Hypertext zu verlinken. Texten im Internet ist also immer auch Hypertexten.
lernundenter: In der Arbeit mit Newsletters im Gratisangebot unterliegt die Hypertextarbeit leider vorgegebenen Grenzen. Wir haben durch das Archivangebot im Netz jedoch eine Lösung gefunden, die Hypertext möglich macht, und wir haben uns als nächstes Projekt vorgenommen, zusammenhängende Zyklen (wie diesen) als eigenständige Seiten umzufunktionieren. So fallen die nicht aktuellen News wieder weg, ein sinnvoller und nötiger Papierkorb. Diese Arbeit ist zeitaufwändig, doch bedeutet die Arbeit im Netz der ständigen Aktualisierung. Zur Vertiefung Hypertext und zur Vertiefung Einführung, Online-Lesetypen.
Storys begründen sich aus einer Idee oder einem Auftrag. Sie kristallisiert sich aus Beobachtungen und Erfahrungen oder aus der Intension, vorhandenes Wissen teilen zu können und sich öffentlich zu machen. Die Grundidee ist immer wieder vor Augen zu führen. Der rote Faden geht weniger verloren, und die Kernaussagen werden verbindlicher bearbeitet.
A) Planen Sie offline
bevor sie den Browser starten: Welche Fragen wollen sie geklärt haben. Bestimmen Sie Selektionskriterien für Ihre Recherche, Was ist durch die Recherche unbedingt zu beantworten und was ist zweitrangig.
B) In die Tiefe und nicht in die Breite recherchieren.
Wenn Sie online sind, recherchieren Sie ausschliesslich entlang ihrer eingeengten Fragenstellungen (Recherchekriterien). Lassen Sie sich nicht durch andere interessante Webseiten ablenken und verführen.
Eine Faustregel ist: wählen Sie direkt Adressen an, die für ihr Rechercheninteresse vielversprechend sind. Nutzen Sie Anbieter, die eine inhaltliche Kategorisierung bereits vorgenommen haben, oder nutzen Sie die verschiedenen Spezialiäten der Datenbanken, Hochschulen, Kataloge und Suchmaschinen.
Eine ausgezeichnete
Sammlung von Suchmaschinen mit aktuellen Bewertungen [ ] http://www.suchfibel.de
zur Sammlung von spezifischen
Datenbanken und Bibliotheken von lernundenter.
Regel 1. Von aussen nach innen
Ob es sich lohnt, über ein Thema zu schreiben, können
Sie erst nach einer ausführlichen
Recherche einschätzen. Verschiedene und vergleichende Quellen sind
zu konsultieren, die Qualität der Internetressourcen ist zu überprüfen -> zur
Vertiefung. Datenbanken
und Bücher sind zu konsultieren. Und dann ist eine Hypothese
darüber aufzustellen! was an diesem Thema bedeutsam für die
Lesenden ist!
lernundenter: Unsere Hypothese für den ganzen Zyklus ist: Exemplarische
Tipps und Regeln für weggerechtes Schreiben fehlen in der pflegerischen
und pädagogischen Arbeit. Gesundheitsfachleute sind (noch) zu wenig
Online-öffentlich. Medienwirksames Schreiben müssen vertieft
und ausgebaut werden.
Regel 2. Don't trust
Beim Recherchieren sollten Sie sich von einer zweiten Frage leiten
lassen: Flunkern die Quellen etwas vor? Hinterfragen Sie den Wahrheitsgehalt
ihrer Informationen und holen Sie sich eine Bestätigung von zweiter
Seite. Recherchieren Sie sorgfältig, nehmen Sie den Zeitaufwand
in Kauf, er lohnt sich.
lernundenter:Berufsfachleute
in der Gesundheit und in der Bildung müssen zur Qualitätsüberprüfung
von Internetressourcen befähigt werden. Dieser Teil der Bildungsarbeit
gehört in die Ausbildung von Erwachsenenbildnern und Fachuserinnen
der Gesundheitsbranche. Lerndossier
zur Qualitätsüberprüfung von Internetressourcen.
Regel 3. Be fair
Eine Regel in der journalistischen Ethik ist beim Recherchieren
zu beachten. Gehen Sie mit der Person, über die berichtet wird, fair um. Verletzen Sie nicht
ihre persönliche Würde.
lernundenter: Dies
ist in der Bildungsarbeit ein Grundsatz, der keiner weiteren Erläuterungen
bedarf. In der Erweiterung denken wir zusätzlich, wenn Angaben von
Off- oder Online-Dossiers übernommen werden, sollten sie (selbstverständlich)
gekennzeichnet sein. Angaben über Autorinnen, Titel und Adresse
des Fundes scheinen uns zwingend.