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Weiterführende Links Patientenedukation / Patienkompetenz

Diese Seite führt Links auf, welche an das Thema Patientenedukation / Patientenkompetenz grenzen: Pädagogik, Lehrtheorien, Qualität im Internet, transkulturell lernen usw angrenzen. Ausserdem finden Fachpersonen Links zu Unterrichtskonzepten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Quellen + Workshops auf lernundenter.com.

45. Beats Biblionetz - Begriffe: Lerntyp/Lernstil

Im BiblioMap können Sie anklicken, zu welchem Thema / Lernstil Sie Informationen möchten.

46. Begriffsammlung aus Qualitätsmanagement und Gesundheitswesen: leider nicht mehr auffindbar.

47. Cognitive Apprenticeship, Teaching the Crafts of Reading, Writing and Mathematics

Universität Giessen. Cognitive Apprentice Ship wird konzentriert beschrieben.

48. donald schon (schön): learning, reflection and change

Reflexion nach Donald Schön, ein Portrait auf ‹infed - informal education homepage› (englisch). weitere Links dazu auf interaktiv - einfach.

49. Ergebnisse zur Evaluation der Internetangebote der unabhängigen Patientenberatung und Nutzerinformation nach § 65b SGB V

von Sebastian Schmidt-Kaehler, 136 Seiten PDF aus der IPF-Veröffentlichkeitsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld: Hier werden zahlreiche deutsche Internetangebote zum Thema Patientenberatung und Selbsthilfe analysiert und bewertet.

lernundenter: für KonsumentInnen finden sich hier eine grössere Anzahl qualifizierter Internetangebote. Seit der Publikation des Berichtes sind einige der Quellen nicht mehr online oder ungenügend aktualisiert. Jedoch: Mit dieser Arbeit informieren Sie sich über die Kriterien, welche eine empfehlenswerte Gesundheitssite kennzeichnen. Die differenzierte Analyse von Gesundheitsinternetangeboten ist ebenfalls ein Muss für Pflegende, Lernende und Bildungsfachpersonen im Gesundheitswesen.

50. Prinzipien des Erwachsenenlernens

von Krawiec Consulting, Training und Beratung beschreibt 10 Erfolgsprinzipien beim Lernen mit Erwachsenen.

51. From Web-Savvy Patient To a ‹Cyberchondriac›

zum Begriff Cyberchondriac in Wall Street Journal vom July 19, 2005. Ein Arzt beschreibt, dass sich PatientInnen einerseits wie noch nie selbst helfen können und Mitverantwortung in ihrer Gesundheit tragen, beschreibt andererseits Beispiele von PatientInnen, welche nach Internetrecherchen teil- oder falsch informiert mit grossen Ängsten in die Praxis kommen.

52. Glossar Neurologie, Psychiatrie, Psychologie

wir haben gesucht nach dem Begriff Cyberchondrie - siehe Definition Cyberchondrie. Gemeint sind mit dem neuen Begriff hypochondrische Ängste, die durch das ständige Stöbern in Gesundheitsseiten im Internet geschürt werden.

53. Grundlagentext Empowerment

auf der Website Empowerment.de. Prof. Dr. Norbert Herriger beschreibt Definitionen, Philosophie der Menschenstärken, Ressourcen (strukturelle, personale und soziale), Methoden und Erfahrungen.

lernundenter: der differenzierte Blick auf strukturelle, personale und soziale Ressourcen mit Beispielen ist Hilfsmittel für die Bewusstwerdung und Analyse der möglichen Eigenkräfte von PatientInnen.

54. IPF-Veröffentlichkeitsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld

ausgezeichnete Site für Gesundheitsfachleute für die Suche nach Forschungsarbeiten: Veröffentlichungsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW).

55. MedicineNet.com

ist ein amerikanisches Gesundheitsportal mit glaubwürdiger, einfach geschriebener Gesundheitsinformation (seit 1996).

56. Pew Internet & American Life Project

Der Report von 2005 zeigt: 8 von 10 Internetusern suchen Gesundheitsinformation im WWW mit verstärktem Interesse (gegenüber 2002) an Diät, Fitness, Medikamente, Versicherungen, experimentelle Behandlungen, Arzt- und Spitalsuche.

lernundenter: Pew Internet & American Life Project ist ein wichtiger Ort, um aktuell nachzusehen, wie AmerikanerInnen das Internet benützen.

57. Public Health Portal - Glossar: leider ist die Quelle nicht mehr auffindbar

58. Put Prevention Into Practice (PPIP)

ist ein Programm von Agency for Healthcare Research and Quality für die Verbreitung von präventiven Diensten. PPIP-Materialien stammen aus den evidenzbasierten Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force. Es gibt ein aktuelles Handbuch für Ärzte und Pflegende und Informationsmaterial für Konsumentinnen / Konsumenten zum Download als PDF. (englisch).

lernundenter: Das Handbuch als Nachschlagewerk bringt Sie mit der praktischen Suchfunktion in PDFs schnell zu den wichtigsten Informationen zur Prävention verschiedenster Krankheiten und zum Gesundbleiben allgemein.

59. Wikipedia

für das Nachschlagen von Fremdwörtern und Begriffen.

60. Wörterbuch der Sozialpolitik

für das Nachschlagen von Fremdwörtern und Begriffen.

60.0 podcast.de

Das deutschsprachige Podcast-Portal. Mit einer Graphik wird gut erklärt, wie Podcasting funktioniert. Die Site bietet Hintergrundwissen und FAQs, z.B. die Definition von Podcast. Nutzungsmöglichkeiten werden aufgezählt.

60.1 Bewältigung komplexer Medikamentenregime bei chronischen Erkrankungen – Herausforderungen aus Sicht chronisch Kranker (PDF 613 KB)

Jörg Haslbeck aus der Veröffentlichungsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW). Die Arbeit beschäftigt sich mit der Medikamenteneinnahme aus Sicht der Betroffenen.

„… An manchen Tagen, da nehme ich das und irgendwann habe ich mich dann [gefragt]: ‚Habe ich denn meine Medikamente genommen oder habe ich sie nicht genommen?‘ Da wusste ich es auch nicht mehr …“

Wer selbst schon nur für wenige Tage regelmässig Medikamente einnehmen musste, hat die Erfahrung gemacht, dass das Einhalten dieses Regimes gar nicht so einfach ist. Die Einnahme geht vergessen. Es treten Nebenwirkungen auf. Die Motivation zur Einnahme sinkt, usw.. Forschungsfragen sind:

Einige Problempunkte

lernundenter: Wie vielfältig die Anpassungsbemühungen chronisch Kranker an das Medikamentenregime sind, wird von den Gesundheitsprofessionen meist übersehen. Deutlich wird, dass PatientInnen wenig Unterstützung von Fachpersonen bekommen beim Umgang mit den Medikamenten. Gründe dafür sind bei den PatientInnen wie bei den Profis: Bei Krankheitsbeginn / Diagnosestellung und damit dem ersten Einsatz der Medikamente sind die PatientInnen so sehr mit ihrem gesundheitlichen Zustand beschäftigt (bis zu einem Schockzustand), dass sie die Informationen gar nicht aufnehmen können. Auf der Seite der professionellen Akteuren ist es die Art und Weise der Informations- und Wissensvermittlung (Abkürzungen, Fremdwörter).

lernundenter findet dies eine wichtige Arbeit für Berufsfachpersonen in und ausserhalb von Gesundheitsinstitutionen zur Reflexion eigenen Verhaltens in der Patientenedukation. Auch f ür Professionelle ist der Umgang mit Medikamenten sehr komplex. Der Einsatz von Generika mit dem riesigen Zuwachs von neuen Produkten (mit dem gleichen Wirkstoff) hat diese Komplexität noch gefördert.

60.2 ‹solche schuhe ziehe ich nicht an!›

Compliance in der Praxis. Fachbeitrag von Andrea Grubauer, Klinische und Gesundheitspsychologin, Christine Pauli, Leiterin der Langzeitneurologie mit Schwerpunkt MS (Multiple Sklerose) und Ramona Rosenthal, Leiterin der MS-Tageszentrum in der Caritas Socialis in Wien. Die Autorinnen beschreiben Compliance anhand eines konkreten Beispieles und wie Compliance gefördert werden kann. Dazu braucht es Einfühlungsvermögen, Kenntnisse der Situation des Betroffenen und seinem sozialen Umfeld, Geduld, Fingerspitzengefühl, Flexibilität, Umsicht, Humor, Kreativität und vor allem fachliche Kompetenz. Damit Pflegepersonen argumentieren können, brauchen sie ein umfangreiches Wissen. Gerade kognitive Beeinträchtigungen machen es dem Erkrankten oft schwer, compliant/kooperativ zu sein. Beim Beispiel der orthopädischen Schuhe:

Wenn Mitarbeitende wissen, wie wichtig hübsche Schuhe für die Bewohnerin sind, werden sie die Abwehrreaktion gegen orthopädische Schuhe verstehen

Die Bewohnerin hat eine siebenjährige Tochter und möchte vor dieser nicht noch behinderter erscheinen.

Pflegende werden z.B. vorschlagen, die Schuhe nur für den sicheren Transfer anzuziehen. Oder: wenn Betreuende Alltagswünsche aufgreifen und erfüllen (z.B. Schönheitspflege, wie es im Artikel dargestellt ist), kann Compliance bei einer Pflegeverrichtung gefördert werden. Die Autorinnen heben einerseits die Kommunikation im Team hervor und vor allem den Aufbau eines partnerschaftlichen Verhältnisses, offene und ehrliche Gespräche und Transparenz. Weitere Themen sind: Compliance aus psychologischer Sicht, chronische Krankheit und Compliance, Compliance aus der Sicht der Pflegepersonen, Definition von Compliance. Abschliessend: interessante weiterführende Literaturquellen.

lernundenter: die österreichische Pflegezeitschrift kann abonniert werden. Im Archiv gibt es Artikel zum Download als PDF.

Unterrichtskonzepte

61.Curriculum zum Behandlungs- und Schlungsprogramm für Patienten mit Typ 1 Diabetes: Dieses Dokument ist leider nicht mehr auffindbar

115 Seiten Curriculum zur Diabetes-Schulung. Der Unterricht ist detailliert beschrieben und kann Anregungen bieten.

lernundenter: ein umfangreiches PDF-Dokument ohne Lesezeichen, interne Verlinkungen und wenig abwechslungsreichen Methoden im Unterricht. Da das Curriculum aus dem 1994 ist, ist die inhaltliche Aktualität zu überprüfen (Blutzucker mit mg-Werten, Ernährung, Insuline).

62. Patienten-Information.de - Curriculum Patientenberatung: leider nicht mehr auffindbar.

Weiterbildung

eine Recherche zu Weiterbildung in Patientenedukation vom Juni 2007 PDF 100 KB

63. Patientenedukation

Fernlehrgang in Patientenedukation. Aus der Site: ‹Die neuen Ausbildungsgesetze sehen für den Lernort ‹Praxis› erstmalig eine qualifizierte Anleitung vor. Ebenso benötigen die Aufgaben der Information, Schulung und Beratung von Patienten und Angehörigen eine spezifische Vorbereitung der Pflegenden (u.a. durch die Anforderungen der Pflegekassen)....In beiden Feldern kann ein Abschluss mit einem Zertifikat der Universität erworben werden›.

64. Logo BCN Breast Care Nurse Weiterbildung

pflegewissenschaftlich fundierte Weiterbildung Breast Care Nurse der DGGP- Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft- Kooperationspartner sind der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Landesverband – Nordwest e. V., die Universität Witten/Herdecke, die Lindenhof Schule (Bern/Schweiz) und die Steinbeis-Hochschule-Berlin. Die Themen werden im Selbststudium bearbeitet. Studienbrief 8 ist z.B. ‹Grundlagen der Patientenedukation›. Der Kurs findet zweimal jährlich statt. Die Teilnehmerinnen schließen mit dem Titel ‹Breast Care Nurse – Pflegeexpertin für Brusterkrankungen› ab.

lernundenter: differenzierte und klare Information auf der Website mit Downloads für das vertiefte Interesse und Fachliteratur zum Thema.

65. die ehemals beschriebene Weiterbildung ist nicht mehr aktuell: wir hoffen, Ihnen hier demnächst ein Angebot machen zu können.

65.a NDS HF Pflegeberatung (HöFa 1) mit integriertem Diplom ‹Berufsbildnerin/Berufsbildner in Lehrbetrieben›

Schwerpunkt der Weiterbildung des Berner Bildungszentrums Pflege ist Pflegeberatung, ausgerichtet auf eine Evidenz basierte Praxis. Im Zentrum der Pflegeberatung stehen die Interaktionen und die Beziehungsgestaltung der Pflegenden mit den Patientinnen und Patienten (Patientenedukation).

Quellen und Workshops auf lernundenter

66. SAM - Suitability Assessment of Material: ein Instrument zur Qualifizierung der Lesbarkeit und Verständlichkeit von Texten (PDF).

67. Qualität im Internet - Fokus Gesundheit: worauf zu achten ist bei Gesundheitsangeboten im Internet.

68. Kreativität: staunen_spielen_handeln - eine Werkzeugkiste für handelnde Denkarbeiterinnen

69. Online Texten: der Workshop zum Schreiben im Netz

70. e-health: Informations- und Kommunikationstechnologien im ambulanten Gesundheitsbereich.

71. transkulturell lernen: das Dossier zu Religionen und Migration.

71.0 Motivation, Neugier und der Flow - Motivationspsychologie für Berufsbildende, Praktikumsbegleitende PDF 295 KB.

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