news 65|8|2007 - Links Gesundheit
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Umgang mit Gift - (k)ein Kinderspiel, ein interaktives Online-Spiel für Kinder zwischen 3-7 Jahren zur Prävention von Unfällen (schweizerdeutsch gesprochen). Die Kinder sollen mit der Computermaus entweder ungefährliche Dinge berühren, gefährliche nicht berühren oder Türen schliessen, hinter denen sich giftige Gegenstände befinden. Sie erhalten sofort eine Rückmeldung. Der Bildschirm ist aufgeteilt in einen Spielteil und in einen rechten Teil mit Erklärungen für die Eltern. Es gibt eine ausführliche Anleitung. Flash-Player ist notwendig. Angeboten wird Toxli auf der Site des Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrums STIZ, hergestellt wird es von pnn ag: zertifitierte online fortbildung.
Keller S., Kalujza G., Basler H.D., Institut für Medizinische Psychologie Philipps-Universität Marburg (2001) PDF 175 KB, 28 Seiten. Zusammenfassung:
Der Versuch, Personen mit gesundheitlichen Risikofaktoren hinsichtlich einer Veränderung ihrer Verhaltensgewohnheiten zu beraten, endet häufig in Misserfolg und Frustration für die Berater wie für die Betroffenen. Um den Prozess der Verhaltensänderung besser zu verstehen und für die Beratung nutzbar zu machen, wurde in den letzten Jahren eine Reihe psychologischer Modelle herangezogen. Einer der vielversprechendsten Ansätze ist das ‹Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung› nach Prochaska und Mitarbeitern, das in diesem Beitrag zusammenfassend beschrieben wird. Aus den Grundannahmen des Modells, die sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt haben, lassen sich klare Anleitungen für die praktische Arbeit der individuellen Gesundheitsberatung ableiten. Aber auch für Interventionen auf Gemeinde- oder Bevölkerungsebene bietet das ‹Transtheoretische Modell› vielversprechende Ansatzpunkte.
lernundenter: Der Artikel beschreibt die Geschichte des Modelles. Er erklärt ausführlich (auch schematisch) das Modell mit seinen fünf Arbeitsschritten und arbeitet mit Beispielen. Hilfreich sind die Interventionen bezogen auf die verschiedenen Phasen. Eine Literaturliste ergänzt die Arbeit.
auch Mitralinsuffizienz genannt, ist in der Medizin die Bezeichnung für einen beim Menschen und zumindest einigen Tierarten häufigen Herzklappenfehler. Es handelt sich um eine Schlussunfähigkeit oder ‹Undichtigkeit› der Mitralklappe des Herzens, die während der Auswurfphase (Systole) zu einem Rückfluss von Blut aus der linken Herzkammer in den linken Vorhof führt. Leichte Formen der Mitralinsuffizienz werden bei Ultraschalluntersuchungen des Herzens (Echokardiografie) recht häufig entdeckt und sind in der Regel harmlos. Schwere Formen erfordern eine genaue Abklärung, da unter bestimmten Voraussetzungen eine operative Behandlung sinnvoll ist.
lernundenter: ein wertvoller Beitrag mit Epidemiologie, Pathophysiologie, Einteilung und Therapie. Ausserdem Bilder (Schemata und Echokardiografie) und zahlreiche Quellen: Studien, Bücher, Internetressourcen. Der Artikel wurde bei Wikipedia in die Liste exzellenter Artikel aufgenommen.
Eine amerikanische Site mit Hintergrundinformationen zu Menopause. Dazu eine
Liste mit 35 möglichen
Symptomen der Menopause oder Perimenopause. Frauen aus einer Menopause-Mailingliste
(St. John's University, New York) haben diese Liste, basierend auf ihren eigenen
Erfahrungen mit Menopause, entwickelt. Aufmerksam machen vor allem Comics,
welche humorvoll die verschiedenen typischen Menopausebeschwerden darstellen.
Die Autorin Dee Adams schreibt: Meine grösste Herausforderung war,
dass Sie immer den Humor behalten
. Das gelingt ihr offensichtlich.
lernundenter empfiehlt die Site vor allem Betroffenen für den humorvollen Umgang mit der Menopause oder Pflegefachpersonen bei der Beratung im Sinne von ‹Humor in der Pflege›. via Life in the NHS: Drastic action.
eine Win-Win-Lösung für das 21. Jahrhundert - von Janine Bycroft und Jocelin Tracey (Neuseeland). Self-Management ist in vielen Ländern Schlüsselkonzept, um die Gesundheit von chronischkranken Menschen zu verbessern. In Neuseeland ist der Begriff noch wenig bekannt. Deshalb formulieren die Autorinnen folgende Ziele für den Artikel:
- den Begriff Self-Management und Self-Management Education einführen
- einige praktische und evidenzbasierte Beispiele beleuchten, die für Neuseeland relevant sind.
Sie thematisieren verschiedene Definitionen. Manche Länder (darunter Grossbritannien) benützen ‹Self Care› gleichbedeutend mit ‹Self Management›. Die Autorinnen entscheiden sich für Self Management, da dieser Begriff dominant ist in der Fachliteratur. Weitere Inhalte:
- Begriffe Self-Management Support und Self-Management Education
- Gewinn von Self-Management Support und Schlüsselprinzipien von Self Management
- Begünstigende und hemmende Faktoren für Self-Management
- tägliche oder häufig wiederkehrende Self Management-Aufgaben von Betroffenen
- 11 praktische Interventionen und Lösungen wie Hilfsmittel, Tools und Internetressourcen, eHealth-Unterstützung, Mentoring und Telefonsupport, Weiterbildung für Pflegefachpersonen und Gemeindearbeit
- nützliche Websites und Referenzen
lernundenter: ein sehr lesenswerter Beitrag. Die begünstigenden und hemmenden Faktoren in einer Tabelle sind hilfreich. Und: die nützlichen Websites am Ende des Artikels machen neugierig auf konkrete Patientenedukation. PDF 145 KB.
Toxli