news 65|8|2007 - lernen + lehren Pflege
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eLearning-Site des Bildungszentrum Gesundheit und Soziales, Chur. Diese Site soll Lehrkräften und Lernenden den Einstieg in eLearning erleichtern. Das BGS startet mit den Plattformen OLAT und Educanet2. Die Verantwortlichen haben für die Einführung ein grosses Spektrum an Ressourcen bereitgestellt und aktualisieren es laufend. Einige Beispiele: ein Online-Kurs zu Problem Based Learning auf educanet, Zugang zu Zeitschriften (Volltexten) / Datenbank und verschiedene Hintergrunddokumente. Es gibt Hilfen zu den Plattformen, eine Rubrik ‹eDidaktik› mit weiterführenden Ressourcen, Links und konkrete Beispiele für den Einsatz von eLearning im Unterricht.
lernundenter: wir freuen uns, dass eLearning am BGS Einzug nimmt und hoffen, bald zu erfahren, wie die Lernenden und Lehrenden im neuen Bildungsgang HF Pflege eLearning praktizieren und erleben.
P.S. lernundenter ist sehr interessiert an Informationen über eLearning in Ausbildungen der Gesundheits- und Sozialberufe. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Lesern dazu etwas betragen können, freuen wir uns über Ihre eMail an lernundenter
Auf ‹hfpflege› werden Arbeiten und Wissensressourcen von namhaften Pflegewissenschaftlerinnen und Expertinnen zur Verfügung gestellt. Wir stellen Ihnen den Themenordner ‹Best Practice› vor.
Die Mehrheit der Pflegefachpersonen und Verantwortlichen der Praxis sind sich heute der Vorteile einer evidence-basierten Pflege bewusst. Da in der Pflege nicht alles naturwissenschaftlich beweisbar ist, ist es umso wichtiger, dass der Begriff Evidence breit definiert wird.
Die Themen: Einführung in den Begriff ‹Best Practice›, Wissensmanagement: Wissensquellen in der Pflege (Empirie, Ethik, Persönliches Wissen, Intuitives Wissen), Wissenschaft: Paradigmen (Positivistisches und Naturalistisches Paradigma), Theorie: Induktion und Deduktion, Theorie und Forschung, Pflegetheorie: Abstraktionsniveau und Reichweite von Theorien, Metaparadigmen, Überblick über Metatheorien, Pflegeforschung, Qualitativ oder Quantitativ - Gegenüberstellung von Merkmalen, Überblick über den Forschungszyklus, Forschungsproblem, Hypothese und Forschungsfrage, Quantitative und Qualitative Forschungsdesigns und Kombinationen deren, Population und Stichprobe, Gütekriterien, Pflegeforschung und Ethik, Datenanalyse und Interpretation, kritische Würdigung von Forschungsartikeln, Literaturrecherche, Evidenz-Based Nursing: Begriffe, Evidenzstufen, Definitionen, Schritte, Einflussfaktoren, Forschungsanwendung: Diffusion, Diffusion of Innovation Model, Implementation von Veränderungen, Stetler Model, IOWA Modell, Hindernisse bei der Einführung von Forschung, Fördernde Faktoren (Facilitatoren). Autorin: Eliane Gugler, Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Kantons Luzern, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege DN II E.
lernundenter: ausgezeichnet. Download des MS-Worddokumentes 672,5 kB.
Handreichung Palliative Care und Hospizarbeit für die Ausbildung zur Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege, ein offener und systematischer Fundus von Methoden–Bausteinen zu Palliativpflege auf der Site der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Themen: Angst, Biografiearbeit, Dekubitus, Ehrenamtliche Hospizarbeit, Einführung/Modelle, Ethik der Begleitung, Exulzerierende Tumoren, Familie & Soziales System, Flüssigkeit und Ernährung, Gedenken und Trost, Grundlagen, Lebensqualität, letzte Lebensphase, Lymphödem, Mundpflege, Obstipation, Pflege von PatientInnen mit ALS, Respiratorische Symptome, Rituale, Schmerzmanagement, Schuld und Schuldgefühle, Situation nach dem Versterben, Sterbehilfe, Tod, Trauer, Übelkeit/Erbrechen, Verwirrtheit.
Die Themen berücksichtigen die verschiedenen Kompetenzen und können bei Bedarf einzeln bearbeitet werden: Fachliche Kompetenz, Organisatorische Kompetenz, Kommunikative Kompetenz, Persönliche Kompetenz. Weitere Materialien, Literatur und Fragen zur Lernzielkontrolle vervollständigen das Angebot. Die einzelnen Handreichungen enthalten Lernziele, Impulsfragen, Praxisbeispiele, Praxisaufträge, Methodenvorschläge.
lernundenter: hervorragende Materialien für den Unterricht und die Beratung spitin und spitex. Die Arbeitsblätter können einzeln sehr gut eingesetzt werden. Danke an die Lehrpersonen und an die beteiligten Organisationen (siehe Vorwort). Via palliativpflege
eine Sammlung von internationalen Links mit Lernprogrammen zu verschiedenen medizinischen Themen aus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Jeder Link wird kommentiert und versehen mit Sprache, Einbezug welcher Medien. Die Themen: Anatomie, Opthalmologie, Biochemie, Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Immunologie und Infektionskrankheiten, Innere Medizin, Pädiatrie, Klinische Chemie und Labormedizin, Medizinische Terminologie, Mikrobiologie, Pathologie, Physik, Physiologie, Psychiatrie, Radiologie, Urologie. Beispiel: Einmaleins der Blutabnahme (Venenpunktion) im Online Leitfaden Chirurgie der Universität Göttingen, Kurzvideo und PDF.
Download MPEG-4 Video (26:49min, 55,1 MB). Zwei Verbandwechsel (aseptisch und septisch) werden detailliert mit Vorbereitung, Handlung, Entsorgung, Dokumentation, Rapport in Bild und Ton gezeigt. Varianten, Hintergründe z.B. Wundheilungsstörungen, Desinfektionsrichtung, Wundverband nach Turner, werden erklärt. Der Film wird zwischendurch kurz aufgelockert durch ein Negativbeispiel. Verschiedene Stimmen führen durch den Film : im konkreten PatientInnenkontakt wird Dialekt (berndeutsch) gesprochen. Handling und Erklärungen erfolgen von zwei verschiedenen Personen in Schriftsprache. Diesen und andere Filme zu Pflege aus dem Jahre 1992 bis 2003 stehen auf der Site der Universität Bern Medizinische Fakultät Rubrik Pflege zur Verfügung. Zielgruppe: Pflegefachpersonen.
lernundenter: Der Film ist von 1998 (Wunddokumentation z.B. noch mit Polaroid-Kamera), jedoch inhaltlich korrekt.
Spielerisch lernen (mit HotPotatoes) zu der Bedürfnispyramide nach Maslow aus dem Wiki Lernjournal.ch. Hintergründe dazu im deutschen Wikipedia Maslowsche Bedürfnispyramide oder englisch mit Educational Psychology Interactive: Maslow's hierarchy of needs. Via Beats Weblog über Tagung Web2.0 in der Schule.
Zwei Daten: ein Kongress und ein Tag der offenen Türen. Ausserdem empfehlen wir interessante Seiten aus diesem Umfeld für Fachpersonen aus dem Gesundheitspflegebereich.
1. Careum Congress on education@healthcare - Gesundheitsberufe 2032: wozu ausbilden? Grenzverschiebungen und das Überwinden der (zu vielen) Grenzen im Gesundheitswesen sind Themen des Kongresses. International und interdisziplinär werden die Themen beleuchtet. Angesprochen sind Verantwortliche für Ausbildungsfragen im Gesundheitswesen aus Universitäten, Fachhochschulen, Berufsschulen und Praxis. Ort und Datum: Zürich, 11. und 12. September 2007, Anmeldeformular (online ausfüllen).
Tag der offenen Türen im Careum Campus am 6. Oktober 2007 von 11.00 bis 17.00 Uhr, Download Flyer mit dem Programm und dem Orientierungsplan.
lernundenter: Das Programm mit seinen Links ist bereits surfenswert
Was bedeutet Careum:
Im Namen Careum sind zwei Elemente enthalten, die das Bildungszentrum prägen: ‹car› steht für englisch ‹to care› (sich kümmern, betreuen, pflegen), weil dies in allen Gesundheitsberufen Inhalt und Einstellung zugleich ist; ‹eum› steht für ‹lyceum›, weil die schulische Lernumgebung durch die Vermittlung von fundiertem Wissen und aktuellen Erkenntnissen eine solide Bildungsbasis schafft.
Quelle: Careum Bildungszentrum
lernundenter: Erforschen Sie ausserdem z.B. Careum Online Learning - CareOL: individuelle Gestaltung des selbst gesteuerten Lernens und ein zeit- und ortsunabhängiger Zugriff auf Kursinhalte und Trainingsfilme für Pflegestudierende, Publikationen, Referate zum Thema Problem basiertes Lernen oder Verständnis der Pflege aus dem Problem basierten Modell-Curriculum Careum HF Pflege (PDF 50 KB).