News 43 - Links Palliative Care
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Definitionen
von Palliative Care
Eine ausführliche Definition von Palliative Care hat die WHO (World Health Organisation) formuliert. Sie ist entweder direkt auf der WHO-Website oder als PDF vom Palliativnetz downloadbar (englisch) und auf deutsch: Wikipedia - Definition Palliativpflege / Palliative Care.
Das Hörbuch der Deutschen Krebshilfe und der Klinik für Palliativmedizin in Köln ‹Leben Sie wohl› beschreibt die Geschichte und die Zukunft der Palliativmedizin in Deutschland. Patienten und Angehörige sprechen über die letzte Lebensphase. Sie können einige Beispiele direkt auf der Website hören oder das Hörbuch kostenlos bestellen.
lernundenter: Wann beginnt das Sterben? Wie die Lebensqualität verbessert werden kann ... wie Angehörige die Begleitung erleben sind einige Themen. Ein wichtiges Thema für Betroffene, Angehörige, Pflegepersonen und Verantwortliche in Institutionen. Das Hörbuch wird produziert von Familienhörbuch - Das Hörbuch als wahrhaftige Dokumentation.
Gaby Fardel, Pflegefachfrau, Coach/Supervisorin BSO, hat am 1.11.2008 im Burgerheim Bern die Tagung ‹Facetten des Sterbens› durchgeführt.
Tod und Sterben sind im Pflegeheim zwar allgegenwärtig, aber man spricht kaum darüber. Mit dieser Tagung möchte ich dies aufbrechen. ExpertInnen aus Medizin, Pflege, Kunst und Theologie sprechen zum Thema ‹Sterben›. Die Teilnehmenden sind Bewohner, deren Angehörige und Mitarbeiter aus allen Bereichen.
Frau Fardel beschreibt in ihrem Bericht zuerst ihre Gedanken und Fragestellungen, die zur Tagung führten. In der Auswertung sprechen Beteiligte. z.B.:
Die Pflegenden empfanden es als ‹Pflege für die Pflegenden› und konnten auch für sich privat sehr viel mitnehmen.
Ihr persönliches Fazit:
Obschon das Sterben ei2009-12-09iert werden und allen Bewohnern und Mitarbeiter/innen aus jedem Bereich zugänglich gemacht werden. Ein gemeinsames Lernen aller Beteiligten und ein inspirierender Dialog sind erfüllend und weisen auf Wesentliches hin.
Zudem ist es spannend, wenn sich Bewohner/innen, Angehörige und Mitarbeiter/innen in einem anderen Kontext begegnen. Man lernt plötzlich ganz neue Facetten des Mitmenschen kennen. Dieses ‹neue› Wissen erweist sich im Nachhinein als sehr belebend für die professionelle Beziehung zu den Bewohner/innen und deren Angehörigen.
Und: Bewohner/innen haben enorme Ressourcen, bei geeigneter Plattform werden sie sichtbar.
Wir danken Gaby Fardel, dass sie uns ihren Bericht zur Verfügung stellt.
lernundenter: Frau Gaby Fardel ermöglichte in dieser Tagung, die Ressourcen älterer Menschen zu wecken, in dem sie ihnen eben diese Plattformen anbietet. Ihre Erfahrung kann Weiterbildungsfachpersonen, Pflegende, Pflegedienstleitungen und Verantwortliche in Alters- und Pflegeheimen ermutigen und animieren, eine ähnliche Veranstaltung durchzuführen. Wir empfehlen weiter: Letras GmbH - Gestalten Sie Ihre Zukunft erfolgreich und Gaby Fardel im Newsletter lernundenter.
Handreichung Palliative Care und Hospizarbeit für die Ausbildung zur Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege, ein offener und systematischer Fundus von Methoden–Bausteinen zu Palliativpflege auf der Site der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Die Themen berücksichtigen die verschiedenen Kompetenzen und können bei Bedarf einzeln bearbeitet werden: Fachliche Kompetenz, Organisatorische Kompetenz, Kommunikative Kompetenz, Persönliche Kompetenz. Weitere Materialien, Literatur und Fragen zur Lernzielkontrolle vervollständigen das Angebot. Die einzelnen Handreichungen enthalten Lernziele, Impulsfragen, Praxisbeispiele, Praxisaufträge, Methodenvorschläge.
lernundenter: hervorragende Materialien für den Unterricht und die Beratung spitin und spitex. Die Arbeitsblätter können einzeln sehr gut eingesetzt werden. Ein grosses Danke an die Lehrpersonen und an die beteiligten Organisationen (siehe Vorwort). via palliativpflege.
Palliativpflege.twoday ist
ein Weblog, das sich mit Hospizarbeit und Palliative Care auseinander setzt.
Sie
finden: Informationen und Grundlagen zu Hospizarbeit und Palliative Care, Fach-
und Presseartikel, Links zum Recherchieren oder zum Stöbern, aktuelle und
zukünftige Fort- und Weiterbildungen.
lernundenter: Wir freuen uns, dass dieses wichtige Thema von einer kompetenten Fachperson präsentiert und moderiert wird. Wir wünschen Sibylle Kathriner viel Erfolg, Besuche und gute Diskussionen im Blog.
Zum Welt Hospiz und Palliative Care-Tag vom 10.10.2009 lancierte die Krebsliga die Patientenverfügung speziell für Krebskranke. Die Patientenverfügung beginnt allgemein und thematisiert anschliessend konkrete Themen und den Umgang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen und Fragen. Sie stellt nicht nur Fragen, sondern gibt Beispielantworten. Die Sprache ist einfach und konkret. Es ist schwer, eine Patientenverfügung auszufüllen. Am Anfang der Patientenverfügung wird darauf hingewiesen, dass dies in mehreren Etappen geschehen kann. Die Wegleitung führt in die Patientenverfügung ein und begleitet das Ausfüllen mit Hinweisen bei allen Themen.
lernundenter: einzelne Themen, Kontaktadressen und weiterführende Quellen beziehen sich auf die Krebskrankheit. Abgesehen davon betreffen diese Fragen jeden Menschen unabhängig von einer bestimmten Krankheit. Patientenverfügung PDF | Wegleitung PDF
Die europäische Gemeinschaft für Palliative Care wurde am 12.12.1988 gegründet, um Palliative Care in Europa zu fördern und Treffpunkt zu sein für Alle, die in der Palliativpflege arbeiten, ein Interesse daran haben, sei es auf sozialer, wissenschaftlicher oder klinischer Ebene. EAPC setzt sich ein für Patienten, Familien, fördert Forschung, macht ethische Probleme in Zusammenhang mit teminal kranken Menschen zum Thema, fördert und sponsert Publikationen zum Thema, ist Netzwerk für alle Beteiligten.
lernundenter: EAPC führt eine Linksammlung zu den Themen Palliative Care Organisationen weltweit, Directories, Dokumentationszentren, Zeitschriften (inklusive das European Journal of Palliative Care, das offizielle Organ des EAPC), Links zu den Themen Schmerz, Aus- und Weiterbildung, Ethik, Palliative Care für Kinder.
eine ausführliche Seite mit einer grossen Linksammlung und zahlreichen Dokumenten (PDF) zum Download auch zu Palliativpflege (Anforderungsprofil für pflegerische Mitarbeiter in Palliativstationen, Hospizen und ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten, Ernährung, Wunden, Lagerung, Lymphödem, Mundpflege, Obstipation, Pruritus, Situation nach dem Sterben, Übelkeit/Erbrechen, Schmerzen, Pflegediagnosen in der Palliativmedizin.
in Arlesheim (Schweiz) stellt sich mit seinem Angebot vor, Information über Palliative Pflege (Definition der WHO), Definition des Wortes Hospiz.
Netzwerk für Palliativmedizin und -Pflege. Einzelne Nummern der Zeitschrift palliative-CH sind als PDF downloadbar. Auch wichtige Dokumente zu Qualität, Ausbildung stehen zum Download zur Verfügung. Dreisprachige Seite.
Aus der Website: Palliativnetz Nordwestschweiz ist eine Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung (SGPMP), gegründet im März 2002. Es schliesst die Kantone Baselland, Basel-Stadt und Solothurn ein. Es richtet sich an Pflegefachpersonen, Ärzte, Sozialarbeiter, Seelsorger, Psychologen und andere freiwillige Helfer, direkt betroffene Erwachsene und Kinder mit Krebs oder mit chronischen Organleiden (bspw. chronische Lungen-, Herz-, Nerven-oder Rheumaerkrankungen), Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit. Hauptanliegen des Palliativnetzes sind Vernetzung der verschiedenen regionalen Dienste für Palliative Care, Förderung von Wissens- und Erfahrungsaustausch unter Fachpersonen, Verbesserung des Zugangs zu Palliative Care, insbesondere für Kinder und Erwachsene, die nicht an Krebs leiden, Förderung der Anliegen und verbesserte Verankerung von Palliative Care in der medizinischen Grundversorgung.
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Klagenfurt-Graz-Wien) der Universität Klagenfurt. Aus der Website: Die Abteilung Palliative Care und OrganisationsEthik erforscht und gestaltet das Zueinander von professioneller Qualifizierung im Sozial- und Gesundheitsbereich und die nachhaltige Entwicklung von Versorgungskontexten – insbesondere für alte, chronisch kranke und sterbende Menschen – sowie die Arbeits- und Strukturqualität der entsprechenden Organisationen. Die überwiegende Lehrtätigkeit der IFF erfolgt in der Weiterbildung, oft verbunden mit Organisationsentwicklung und Intervention, in jedem Fall aber mit Forschung und Evaluation. Derzeit sind 17 Universitätslehrgänge eingerichtet, z. T. mit dem Abschluss Master of Advanced Studies (MAS). Eine Reihe von interdisziplinären Doktoratsstudienprogramme und weiteren Kursen und Kurzprogrammen ergänzt das vielfältige Angebot der Fakultät.