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Podcast ‹Doppelpunkt› von Radio DRS, 1:35:33 auf dem Podcast-Verzeichnis ‹podcast.at›. Die Sendung ist auf schweizerdeutsch. Download [43,74 MB]

Nur wenn der Patient es will, darf der Arzt mit den Angehörigen über die psychische Erkrankung sprechen. Oft beginnt für diese ein Rätseln: Was genau hat er oder sie? Wie kann ich helfen? Für Eltern und Partner ist dies eine schwierige Situation, zumal sie eine wichtige Rolle im Genesungsprozess des Patienten übernehmen müssen. Der behandelnde Arzt steht immer unter Schweigepflicht und darf, falls der volljährige Patient es so will, nichts über dessen Krankheit preisgeben. Wo und wann macht das Arztgeheimnis in der Psychiatrie Sinn? Eine Diskussion mit Betroffenen, Fachleuten und Hörern. 

lernundenter: Das Gespräch beginnt mit Erfahrungen von Angehörigen einer akut psychisch erkrankten jungen Frau. Wichtigkeit verständlicher und genügender Information, Wichtigkeit der Gesprächsführung allgemein und der sorgfältige Umgang mit Diagnosen. Sichtbar werden die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Gruppierungen an Information: Klinik, Selbsthilfegruppen, Konflikte in der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen. Die Diskussion nach Fragen von Zuhörerinnen und Zuhörer zeigt am Schluss noch weitere Aspekte wie Datenschutz, gläserner Patient, Umgang der Versicherungen mit Daten der Patientinnen und Patienten.

Weitere Schlüsselwörter: Urteilsfähigkeit, Beziehung, Kommunikation, Gesprächsführung, Stigmatisierung, Trialog, Selbsthilfegruppen, Entlassungsplanung, gläserner Patient.

(Deutschland) mit vielen fundierten und ausführlichen Darstellungen zu häufigen Krankheitsbildern, darunter auch psychiatrische wie zu Depressionen und Schizophrenie.

Gemeinschaftsprojekt der Medizinischen Universität Lübeck, Klinik für Psychiatrie (WHO Collaborating Center for Training and Research in Mental Health) und der Fachhochschule Lübeck: ICD 10, Übersicht und Detaillierung sind vorhanden, für Zuordnungen und Verständnis der Diagnostik unumgänglich.

Vancouver Mental Health Support ist eine NPO und wird produziert von einem kanadischen Psychiater. Ansprechpersonen sind Professionelle wie Patientinnen und deren Familien, Supportgruppen und Studenten. Sie finden Informationen über psychische Störungen mit ICD und DSM-Klassifikation, Psychopharmakotherapie, Software, Zeitschriften und Links zu anderen Psychiatrieseiten, psychiatrisch interessant seriös und gut verständlich.

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mit einer umfangreichen Information der Forschungsgruppe Lese-Rechtschreibstörung zum Thema Legasthenie und eine Linkliste zu Legasthenie.

Geschichte der Psychiatrie & Psychiatriegeschichten im Christophsbad, Göppingen, Deutschland. Das Anliegen des Museums ist es

möglichst viele Aspekte kritisch der Öffentlichkeit näher zu bringen: Hemmschwellen und Vorurteile wollen wir abbauen, ohne die auch heute noch bestehenden Probleme zu beschönigen. Bei der Darstellung sind uns vier Konzepte wichtig. Durch die sachgerechte Information kann sich der Besucher ein eigenes Urteil bilden. Eine provokative Form lädt ein zum Nachfragen, zum Nachdenken und zum Gespräch. Die Besucher können sich interaktiv auf die Themen und Exponate einlassen. Die Themen werden multimedial präsentiert, d.h., alle Sinne sind beteiligt und gefordert.

lernundenter: Die Website allein lässt nicht auf die Qualität der Ausstellung schliessen. Besonders interessant sind jedoch die z.T. sehr speziellen Links zu Museen: Geschichte der Psychiatrie, Outsiderkunst und Verschiedene Museen.

mit Arbeiten und Links zu Forschung in der Psychiatrie.

Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie Psychiatrie und Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Untersuchungsmethode (Status, Anamnese, Spezialuntersuchungen) und Links zu Neurologie, Starting points, ein Glossar, Psychiatrische und psychologische Datenbanken, Die klassische Psychoanalyse, Allergie, Asthma, Hautkrankheiten, Depression (verschiedene Datenbanken), Dissoziative Störungen, Angststörungen, Essstörungen, Zwangsneurosen, Persönlichkeitsstörungen, Fibromyalgie, Herzkreislauf, Hyperaktivitäts- Aufmerksamkeitsstörung, Multiple Sklerose, posttraumatische Belastungsstörungen, Schizophrenie, sexuelle Dysfunktionen, somatoforme Störungen, Zeitschriften, Organisationen, Therapieformen: Analytische Therapie, Verhaltenstherapie, Computer and Internet assisted Therapy, Forschung, Psychotherapie aus Psychologie Server Universität Bonn, Medikamente.

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In einem Disclaimer werden wegen der grossen Bandbreite von Informationen einige besondere Highlights erwähnt: geschlossene Kopfverletzungen, Informationen zu Déja Vu, eine spezielle Buchrezension, dice game für den Check Ihrer Ratefähigkeiten und FAQs zu Coffein.

Bisher fehlte im deutschsprachigen Raum eine spezifisch auf pflegerische Aspekte psychischer Gesundheit und psychiatrische Pflege ausgerichtete wissenschaftliche Zeitung. Dieser Mangel soll mit der neuen ‹Zeitschrift f2009-04-13it (PpG)› behoben werden. Aus diesem Grunde beschlossen die Herausgeber C. Abderhalden, I. Needham, S. Schoppmann, M. Schulz, ein entsprechendes Angebot zu schaffen. PpG ist eine frei zugängliche Online-Zeitschrift mit 2 – 4 Ausgaben pro Jahr. Die Kosten der Herausgabe werden durch freiwillige Abobeiträge und Spenden gedeckt werden. Ein Peer-Review-Verfahren und die Begleitung und Evaluation durch einen Beirat sichert die wissenschaftliche Qualität der Beiträge. Die Aufnahme in die Datenbanken MedLine und CINAHL wird nach dem Vorliegen des ersten Jahrgangs beantragt. In der Zeitschrift werden primär pflegewissenschaftliche Studien, Artikel zur Forschungsmethodologie sowie theoretische pflegewissenschaftliche Texte zu psychischer Gesundheit und Krankheit und zur Pflege in der Psychiatrie und darauf bezogene Diskussionsbeiträge veröffentlicht. Wissenschaftliche Artikel werden in Deutsch oder Englisch veröffentlicht, umfassen aber immer ein deutsches und ein englisches Abstract.

lernundenter: Für den Zugang zu den Informationen müssen Sie sich kurz registrieren. Anschliessend können Sie regelmässig die neuesten Artikel und / oder Beiträge abrufen.

Selbsthilfe, Interaktivität mit einem Newsletter, Quizzes, Selbsttest (Depression, linke und rechte Gehirnfunktion), ein Chat, breit gespannter Informationsbogen über psychische Gesundheit und Krankheit, Depressionstest, Bücher, Fragen an den Arzt, verschiedene Therapieformen.

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von Udo Finklenburg, Psychiatriepfleger aus der Schweiz mit der Vision eines starken Psychiatrie-Berufsverbandes, anderen gesundheits- und gesellschaftspolitischen Gedanken, Therapieangebote, Rechtliches, Aufgaben des Pflegers, Ausbildungsfragen. Ein Link führt zum Psychiatrie-Forum mit der sehr guten und kommentierten Linkliste zu den Themen Psychiatrie, Psychologie, Kliniken, Therapien, Medikamente, Krankheiten, Allg. Hilfsstellen, Selbsthilfeadressen, Antipsychiatrie, Schizophrenie, Depressionen, Manie ,Sonstiges und zum Forum mit Chat, Lexikon.

Index (seit 1992) für Psychologie und psychische Gesundheit, Sozialarbeit, Forum, Tests zur Selbsteinschätzung von psychischen Störungen, Sexsucht, Essstörungen, Depression, Manie, Häusliche Gewalt, ADD (Quiz), Hotline Suizid, Frequently Asked Questions, Live Chats, Bücher.

Psychosoziale Gesundheit von A wie Angst bis Z wie Zwang. Umfassende Einführungen in seelische Krankheiten und Aspekte der psychosozialen Gesundheit. zur Übersichtsseite.

lernundenter: ausgezeichnet, was speziell User.innen freundlich ist: alle Themen stehen zum Download bereit. Gesundheitsfachleute können das jeweilige Thema zu sich laden, verwenden und weiterverarbeiten. Das ist Networking! Weiter ist fundiertes und differenziertes Suchen möglich.

Informationen für Laien, eine Sprechstunde, Informationen über Psychotherapien, über psychische Krankheiten und Artikel aus den verschiedenen Ausgaben über Themen von A-Z.

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aus Psychiatrie heute - Seelische Störungen erkennen, verstehen, verhindern, behandeln. Einführender Artikel zu seelischen Störungen in fremden Kulturen, Aspekte zu kulturspezifischen Störungen. Weitere Schlüsselwörter: kulturgebundene Störungen, kulturreaktive Störungen, ethnische Psychosen, exotische Psychosen.

lernundenter: als Abstract sinnvoll, bedingt anschliessend einer Differenzierung durch weitere Informationstiefe.

Wenn ältere Menschen nicht mehr leben wollen. Immer mehr ältere Menschen in Deutschland scheiden freiwillig aus dem Leben. Nach jüngsten Statistiken tötet sich alle zwei Stunden ein Mensch über 60 Jahren selbst. Viele wählen dabei rigide Methoden, die keinen Weg zurück ins Leben zulassen. Sie haben sich fest für den Suizid entschieden - weil Einsamkeit und Trauer zu groß sind oder die Angst vor Siechtum und Abhängigkeit über den Lebenswillen siegt. Psychologen und Mediziner erforschen jetzt die Motive der Älteren und entwickeln Ansätze für die Prävention.

Podcast des SWR2-Radio. Es sprechen Betroffene, Psychotherapeuten, Pflegende. Betont wird die Wichtigkeit, dass sich Mitarbeitende in Institutionen mit dem Tod auseinandersetzen.

lernundenter: eine informative Sendung, abwechslungsreich durch die verschiedenen Interviewstimmen. Sehr schön sind die kurzen Auszüge aus dem Buch von André Gorz ‹Brief an D› (Leseempfehlung) . Er und seine Frau begingen 2007 gemeinsam Suizid. Durch den Podcast sind wir auf das Hamburger Therapiezentrum für Suizidgefährdete aufmerksam geworden. Dort finden Betroffene und Angehörige direkte Ansprechpersonen, lokale Adressen und OnlineInformationen zum Thema Suizid. Unter ‹Information› gibt es Baustellen respektive leere Seiten. Daten und Fakten zu Suizid in Deutschland und international sind interessant. Wir empfehlen die weiterführenden Links mit Download und Broschüren. Einige Beispiele: Wenn das Altwerden zur Last wird (PDF) | Suizidforen im Internet (PDF 44 KB) | internationale Links zu Internationalen Dachverbänden in der Suizidprävention.

Seit wir auf den ersten Kongress in Transkultureller Psychiatrie hingewiesen haben, werden wir von Frau Dr. med. univ. Solmaz Golsabahi auf dem Laufenden gehalten. ‹Transkulturelle Psychiatrie› erscheint neu und ausgebaut: Ausser Informationen zu den verschiedenen Kongressen (es fehlen noch Inhalte) imponieren eine eindrückliche Linksammlung zu verschiedenen Themen, Publikationen zu transkultureller Pflege und interkulturelle Bildung in der Pflege, Zeitschriften, Bücher, Filmtitel. Die Autorin ist offen für verschiedenste Quellen. Sie gehen über den Bereich Psychiatrie heraus und berücksichtigen transkulturelles Lernen gesamthaft. Frau Dr. Solmaz Golsabahi integrierte z.B. die Projektarbeit von Lernenden der Pflegeschule St. Clara in Basel ‹Muslime im Spital› (auf lernundenter beschrieben bei den Links Pflege Kultur).

lernundenter: wir empfehlen Berufsfachpersonen im Pflege- und Sozialbereich die Publikationen zu transkultureller Pflege und interkultureller Bildung in der Pflege.
Zwei Beispiele: Migration, Kultur und seelische Gesundheit PDF 1,03MB oder Interkulturelle Bildung in der Pflege. Sehr interessant sind auch die lokalen Gesundheitswegweiser von verschiedenen deutschen Städten. Vielleicht eine Vorlage für Ihre eigene Stadt? Oder nehmen Sie sich etwas Zeit für die Entdeckung interessanter Links zum Thema.

Diplomarbeit von Naomi Petcher, Fachhochschul-Absolventin des Hyperwerks Basel. ‹s’gälbe Wägeli› möchte die Öffentlichkeit bezüglich der Thematik psychische Krankheiten auf eine positive Art sensibilisieren. Denn nach wie vor sind psychische Krankheiten ein gesellschaftliches Tabu-Thema.Die Idee besteht darin, eine Kampagne und/oder ein Produkt zu entwerfen und in der Öffentlichkeit zu verbreiten, als Solidarisierung mit den Kranken. Ziel ist, dass die Menschen ‹s’gälbe Wägeli› auch in einem positiven Sinne wahrnehmen, oder zumindest dessen Existenz nicht verleugnen. Es soll eine gewisse Selbstverständlichkeit und Akzeptanz für diese Krankheiten vermittelt werden, wie es die Aidshilfe mit den Ansteck-Schleifen erreicht hat. Produkte sind Pins, T-Shirts, Anhänger und ein Online-Game. Verschiedene Events rund um den gelben Wagen finden für Menschen auf der Strasse, in Institutionen, für Betroffene und Angehörige statt. Zum Weiterlernen gibt es Literatur und Links. Die Dokumentation (PDF) informiert ausführlich und mit vielen farbigen Bildern über Inhalte und Ablauf des ganzen Projektes. Biografische Notiz der Autorin Naomi Petcher (PDF)

lernundenter gratuliert Frau Naomi Petcher zu diesem tollen Konzept, zu dieser aufwändigen und erfolgreichen Umsetzung mit ihrem Team!

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Eine Seite für Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Tourette Syndrom. Die Webseite ist deutsch und französisch geführt: aktuelle Informationen, Ticliste, Basisinformation und Hintergrunderklärungen, ein Newsletter.

lernundenter: sinnvoll für sachliche und fundierte Grundinformation zum Tourette Syndrom, für den Unterricht in der Pflegeausbildung ausgezeichnet. Dieser Link gehört zu den Beratungsadressen von Pflegefachleuten. Wichtig sind auch die Aerzteliste und die Literaturverweise.

Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) bieten unter «Publikationen» Downloads von Vorträgen und Symposien in den Formaten PowerPoint und PDF an. Sie decken einen breiten psychiatrischen Themenkreis ab und stammen von verschiedenen AutorInnen. Das Archiv geht bis 2004 zurück.

Beratung im Umgang mit der psychischen Erkrankung, Alltagsbewältigung und Freizeitaktivitäten, Entwicklung von Lebensperspektiven, Beratung bei Problemen am Arbeitsplatz, Information für den Arbeitgeber über psychische Erkrankungen, Wiedereingliederung in den bestehenden Arbeitsplatz nach Krankheit, Eingliederung ins Berufsleben, Beratung über Fördermöglichkeiten für den Arbeitgeber, Erarbeitung von Berufsperspektiven Krankheit, Arbeitstraining, Tagesstrukturierung, Bereitstellung von Praktikumsplätzen, betreutes Wohnen in Wohngruppen, Betreuung in vorhandener Wohnung für Einzelpersonen und Paare, Vermittlung von Wohnplätzen in Pflegefamilien, Fachliche Begleitung und Beratung der Pflegeverhältnisse und eine Linkliste mit Adressen im Netz für Betroffene und Angehörige.